In 28 Tagen · So 29.11.Theater Ravensburg · 24 €

Leonce & Lena - Lustspiel von Georg Büchner - KULTURZEIT 2026/27 29.11.2026, 19:00

Büchners Komödie über Freiheit und Selbstbestimmung, zwischen Melancholie, Witz und absurdem Humor.

Theater Ravensburg

Das Haus deines Termins
Fr20:00Smith & Wesson - KULTURZEIT 2026/27Theater Ravensburg
Do 12.11.20:00Club 4 spielt: BandscheibenvorfallTheater Ravensburg
Sa 14.11.20:00Souvenir - Komödie mit Musik über Florence Foster Jenkins, die Königin der falschen TöneTheater Ravensburg
Do 19.11.20:00Der zerbrochne Krug - Rustikale Realityshow nach Heinrich von KleistTheater Ravensburg
Do 26.11.19:00Lesung & Gespräch | Miriam Carbe| Unerwünschte TöchterTheater Ravensburg
Fr 27.11.20:00Achtsam mordenTheater Ravensburg

Worum es geht

Solo-Theater mit Figuren Leonce, Königssohn am Hofe Popo, verweigert das ihm vorbestimmte Leben: Er will nicht König werden, er will nicht Prinzessin Lena vom Hofe Pipi heiraten. Der plötzlich auftauchende Valerio verhilft ihm zur Flucht. Als Leonce sich auf der Reise in ein geheimnisvoll verträumtes, trauriges Mädchen verliebt, ahnt er nicht, dass er genau diese Lena vor sich hat, die ebenfalls geflohen ist. Leonce findet Valerios Idee gut, nach Popo zu seinem Vater zurückzugehen und dort incognito zu heiraten. Aber er entscheidet sich damit auch, das dekadente Leben am Hofe wiederaufzunehmen und selbst Königzu werden. Als dann auch noch klar wird, dass er die ihm zugedachte Prinzessin Lena geheiratet hat, schließt sich der Kreis: Leonce und Lena haben genau das Leben vor sich, dem sie entfliehen wollten. Und es ist höchst fraglich, ob es dem hungernden Volk im Staate Popo unter dieser Herrschaft besser gehen wird. Büchners Komödie spielt mit romantischen Vorstellungen von Freiheit, Liebe und Selbstbestimmung – und entlarvt sie zugleich mit feinem, oft absurdem Humor. In einem Brief an seine Eltern schrieb Georg Büchner über das Menschsein: „Es ist wahr, ich lache oft, aber ich lache nicht darüber, wie Jemand ein Mensch, sondern nur darüber, daß er ein Mensch ist, wofür er ohnehin nichts kann, und lache dabei über mich selbst, der ich sein Schicksal teile.“Zwischen Melancholie, Witz und philosophischer Schärfe entfaltet sich so ein Stück über das Leben selbst – über unsere Sehnsucht nach Sinn, über Zufall und Schicksal und über die Komik unseres Menschseins.www.christianwirmer.deKonzept & Spiel: Christian Wirmer | Co-Regisseur: Stefan Maurer Bühne & Blechensemble: Dagmar Fromme & Karl Rusche ***Einführung 18.30 Uhr Vorstellung für Schulklassen (16+) am 01.12.26 um 10 Uhr | Schüler:in 9 € | Lehrperson frei Anmeldung unter anmeldung@theater-ravensburg.de

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