Le nozze di Figaro - Oper von Wolfgang Amadeus Mozart 14.04.2027, 19:00
Mozarts Meisterwerk: Intrigen, Eifersucht und Liebe im Haus des Grafen Almaviva.
Bärensaal
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Worum es geht
Opera buffa in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart (KV 492) Libretto von Lorenzo Da Ponte nach der Komödie „La folle journée ou Le Mariage de Figaro“ von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Bei Graf Almaviva hängt der Haussegen schief: Anstatt sich um seine Frau Rosina zu kümmern, will er deren Kammermädchen Susanna vor ihrer Hochzeit verführen. Doch Susanna ist schlauer als es der Graf vermutet und führt nicht nur ihn, sondern auch Figaro, ihren zukünftigen Mann, hinters Licht. Dazwischen stiftet der Page des Grafen, Cherubino, noch aller¬hand zusätzliche erotische Verwirrung. Wolfgang Amadeus Mozarts „Le nozze di Figaro“, 1786 in Wien uraufgeführt, gilt heute als Inbegriff der Opera buffa. Das Libretto von Lorenzo Da Ponte basiert auf Beaumarchaisʼ Schauspiel „La folle journée ou Le Mariage de Figaro“ (1778), das wegen der Überlistung des triebgesteuerten Adels durch seine Bedienstete in Frankreich zunächst verboten war. Mozarts Vertonung hebt sich durch ihre psychologische Tiefenschärfe, dramaturgische Struktur und kompositorische Raffinesse deutlich von anderen Opern der Zeit ab. Figaro, der kluge Diener, erhält lebhafte, rhythmisch markante Arien, wie „Se vuol ballare, signor Contino“, während die Gräfin mit lyrischen, melancholischen Melodien charakterisiert wird. Der Graf, ein Repräsentant des Ancien Régime, erscheint musikalisch oft pompös, doch in seinen Arien auch innerlich zerrissen. Die Oper arbeitet mit einer komplexen Ensembletechnik – besonders im berühmten Finale des zweiten Aktes, das mehrere Handlungsebenen miteinander verwebt. Die Aufhebung ständischer Grenzen durch die musikalische Gleichstellung der Figuren war 1786 revolutionär. „Le nozze di Figaro“ zeigt exemplarisch Mozarts Fähigkeit, menschliche Beziehungen mit musikalischen Mitteln bis ins kleinste Detail zu erfassen – ein Schlüsselwerk der Operngeschichte. Musikalische Leitung Michael Pichler Inszenierung Urs Häberli Ausstattung Esther Bätschmann Dramaturgie Carlo Mertens Einführung zum Stück um 18:15 Uhr im Foyer des Bärensaals.