Dienstag, 11. Mai

Dienstag in Hamburg

6 Termine
In 193 Tagen · Di 11.05.Laeiszhalle · 34,95 €

Leïla Slimani - „Ansturm gegen die Grenze. Fragen an unsere Zeit“ 11.05.2027, 19:30

Leïla Slimani liest und spricht über Grenzen, Identität und Literatur als Gegenmacht.

Dein Dienstagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 19:30
19:00Studio LiebermannHamburgische Staatsoper
Symbolbild (KI)
19:30Elling - Wat is al normal?Ohnsorg-Theater
19:30EFFI, ACH, EFFI BRIESTErnst Deutsch Theater
Symbolbild (KI)
19:30Leïla Slimani - „Ansturm gegen die Grenze. Fragen an unsere Zeit“Laeiszhalle
Dein Termin
20:00Andrea BocelliBarclays Arena
Symbolbild (KI)

Laeiszhalle

Das Haus deines Termins
Mo20:00Andreas Gabalier - 10 Jahre Volks-Rock’n‘ Roller UnpluggedLaeiszhalle
Do20:00NACHT DER GITARREN - feat. Minnie Marks, Roxane Elfasci, Niwel Tsumbu, Andrè CavalcanteLaeiszhalle
Sa 7.11.20:00SPANISCHE NACHT - Flamenco meets ClassicLaeiszhalle
Fr 13.11.19:30Was würde Helmut Schmidt dazu sagen?Laeiszhalle
Sa 14.11.20:00the fairy queen - the fairy queenLaeiszhalle
So 15.11.18:00Vivaldi- Die vier JahreszeitenLaeiszhalle

Worum es geht

„Ansturm gegen die Grenze. Fragen an unsere Zeit.“ Lesung und Gespräch Moderiert von Volker Weidermann (ZEIT) Die französisch-marokkanische Autorin Leïla Slimani gilt als eine der wichtigsten literarischen Stimmen Frankreichs. Ihre Bücher sind internationale Bestseller. Slimani, 1981 in Rabat geboren, wuchs in Marokko auf und studierte an der Sciences Po in Paris. Für den Roman „Dann schlaf auch du“ wurde ihr der renommierte Prix Goncourt zuerkannt. Zuletzt erschienen im Luchterhand Literaturverlag die Romane „Das Land der Anderen“, „Schaut, wie wir tanzen“ sowie „Trag das Feuer weiter“. Sie sind Teil einer Trilogie, die auf der Geschichte von Leïla Slimanis eigener Familie beruht. „Leïla Slimani hat auf traumhaft schöne, lebendige, mitreißende Weise Weltgeschichte in Literatur verwandelt, die uns über drei Generationen trägt.“ (Volker Weidermann, DIE ZEIT) Mit „Ansturm gegen die Grenze. Fragen an unsere Zeit“ versammelt Leïla Slimani erstmals ihre wichtigsten Essays, Reden und Kolumnen. Ausgehend von ihrer eigenen Biografie – zwischen Marokko und Frankreich, Arabisch und Französisch – beschreibt sie im titelgebenden Essay, was es heißt, in einer Sprache zu schreiben, die nicht die eigene ist, und wie Kolonialgeschichte bis heute nachwirkt. Sie schreibt über reale und symbolische Grenzen, über Fanatismus, Rassismus, Migration, Feminismus und Ausgrenzung und verteidigt die Literatur als Ort der Empathie, der Vielstimmigkeit und des Zweifelns. Ergänzt wird der Band durch ihre vielbeachtete Eröffnungsrede des Internationalen Literaturfestivals Berlin sowie Essays und Kolumnen, die im Kontext der Terroranschläge in Frankreich entstanden und bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben. Ein kluges Buch zur Gegenwart – und ein leidenschaftliches Plädoyer für die Literatur als notwendige Gegenmacht in einer zunehmend polarisierten Welt. Am 11. Mai stellt Leïla Slimani das Buch bei seiner Deutschlandpremiere in Hamburg vor. Den Abend moderiert Volker Weidermann.

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