In 80 Tagen · So 24.01.24. Januar bis 24. Januar · Schloss Salder

Konzert im Fürstensaal: Goldene Zwanziger? 24.01.2027, 17:00

Eine musikalische Zeitreise in die Goldenen Zwanziger: Erleben Sie das Lebensgefühl zwischen Dadaismus und politischem Protest.

  • Täglich 17:00 – 19:00 Uhr
Foto: Tourist-Information Salzgitter, Anne König, CC BY 4.0, TourismusRegion BraunschweigerLAND e. V.

Schloss Salder

Das Haus deines Termins
Sa 14.11.14:00Kunstworkshop für Erwachsene - Salon SalderSchloss Salder
So 22.11.11:00Finissage: Salon SalderSchloss Salder
Symbolbild (KI)
Sa 12.12.13:00Adventstreff Städtisches Museum Schloss SalderSchloss Salder
Mi 21.7.20:00Maxjoseph - LagomSchloss Salder
Do 22.7.20:00Comedy Ladies - Vol.5Schloss Salder
Fr 23.7.20:00Charly Gitanos - Ein Stück SpanienSchloss Salder

Worum es geht

Die Zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts gelten rückblickend als eine ungemein intensive Zeit in politisch und wirtschaftlich herausfordernder Lage. Die englischen und französischen Bezeichnungen „Roaring Twenties” und „Années folles” umreißen weitere Facetten dieser Dekade, deren Vielfältigkeit in diesem Liederabendprogramm porträtiert wird. So kann man beispielsweise das Lebensgefühl der damaligen Jugend in Poulencs „Hôtel” nachempfi nden („Je ne veux pas travailler, je veux fumer” – „Ich will nicht arbeiten, ich will rauchen”) oder den Dadaismus in Saties „Ludions” in gesungener Form erleben, während Roger Quilter ein Vertreter der englischen Nationalmusik ist. Denn die politischen Strömungen der damaligen Gesellschaft treten in den Liedtexten und Biographien der Komponisten immer wieder zu Tage. Während Hans Pfitzner vor dem Dritten Reich von den Konservativen als deutschnationaler Komponist verehrt wurde und sich in seinen Schriften antimodernistisch und antisemitisch äußerte, war er in Nazi-Deutschland nur noch eine Randfigur. Erich Wolfgang Korngold komponierte ebenfalls nicht modern, musste Österreich aber 1938 verlassen. Hanns Eisler komponierte seine zufällig gefundenen „Zeitungsausschnitte” als Protest gegen die bürgerliche Konzertlyrik und als Ausdruck der oft prekär lebenden Arbeiterschicht in den Großstädten. Monika Abel und Kathrin Isabelle Klein, 2025 nominiert für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik, nehmen die Gäste musikalisch mit in diese Zeit.

Abend mitnehmen

Code mit dem Handy scannen oder Link teilen, dann hast du den Termin unterwegs dabei.