Mi 11.11.20:00THE MESSTHETICS & JAMES BRANDON LEWISJazzclub Tonne
Worum es geht
Cineastischer Jazz trifft auf elektronische Klangwelten – intensiv, atmosphärisch und voller überraschender Wendungen. Mit ihrem unverwechselbaren Mix aus Jazz, Ambient und elektronischer Musik gehören KINKAJOUS zu den spannendsten Formationen der experimentierfreudigen Londoner Musikszene. Das Quartett um Schlagzeuger und Produzent Benoît Parmentier und Saxophonist Adrien Cau entwickelt einen ebenso vielschichtigen wie zugänglichen Sound, der sich mühelos zwischen akustischer Instrumentierung und elektronischer Klanggestaltung bewegt. Warme Saxophonlinien treffen auf schwebende Synthesizer, pulsierende Bassfiguren und raffinierte Rhythmen. Mal entstehen daraus fragile, beinahe meditative Passagen, dann wieder kraftvolle, rhythmisch dichte Stücke mit einer beeindruckenden Dynamik. KINKAJOUS verstehen es, musikalische Spannung über weite Bögen aufzubauen und ihren Kompositionen eine fast filmische Dimension zu verleihen. Dabei verschmelzen die vier Musiker zu einem außergewöhnlich organischen Gesamtklang. Dass diese Musik gerade live ihre besondere Wirkung entfaltet, haben KINKAJOUS längst bewiesen. Ihre Zusammenarbeit mit dem London Contemporary Orchestra zeigt zudem, wie selbstverständlich Kinkajous die Grenzen zwischen Jazz, elektronischer Musik und zeitgenössischer Komposition überwinden. Mit ihren Alben "Hidden Lines" (2019), "Being Waves" (2021) und "Nothing Will Disappear" (2023) haben KINKAJOUS ihren eigenständigen Stil konsequent weiterentwickelt. Unterstützung erhielten sie dabei unter anderem von Gilles Peterson, BBC Radio 1 und dem US-amerikanischen Radiosender KEXP.KINKAJOUS machen Musik, die Raum lässt und gleichzeitig mitreißt – detailreich, rhythmisch raffiniert und mit einem Gespür für große musikalische Momente.