Samstag, 12. Dezember

Samstag in Potsdam

7 Termine
In 45 Tagen · Sa 12.12.Hans Otto Theater · 17,60 €

Jugend ohne Gott 12.12.2026, 19:30

Jugend ohne Gott: Gerichtsdrama über Gesellschaft, Gewalt und die Frage nach menschlichen Werten.

Dein Samstagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 19:30
19:30Das Dschungelcamp in Sanssouci - Das Dschungel-Dschingel-Camp in SanssouciKabarett Obelisk Potsdam
19:30Mutter Courage und ihre KinderHans Otto Theater
19:30Und es gibt ihn doch - Komödie von René HeinersdorffVolksbühne Michendorf
19:30Der große Gatsby - Szenische Lesung mit musikalischen AusbrüchenFranzösische Kirche Potsdam
19:30Jugend ohne GottHans Otto Theater
Dein Termin

Hans Otto Theater

Das Haus deines Termins
Heute19:30Farm der TiereHans Otto Theater
Fr18:00SerotoninHans Otto Theater
Fr19:30Die PhysikerHans Otto Theater
Sa14:00Theaterführung O. LindnerHans Otto Theater
Sa19:30Late Night HamletHans Otto Theater
Sa19:30Im SpiegelsaalHans Otto Theater

Worum es geht

Krimi, Coming of Age, Gerichtsdrama – und gleichzeitig Reflexion über den Zustand einer Gesellschaft, die ihre menschlichen Grundwerte abstreift: „Jugend ohne Gott“ ist der rasende Gedankenstrom eines jungen Lehrers, der den Jugendlichen seiner Klasse eigentlich nur „einen winzigen Stein für den Bau einer schöneren Zukunft“ mitgeben wollte. Nachdem er rassistische Bemerkungen in einer Klassenarbeit kritisiert, verliert er wegen seiner liberalen Haltung das Vertrauen der Klasse. Die Jugendlichen sind bereits zu großen Teilen von Massenmedien beeinflusst und voll auf autoritärer, nationalistischer und chauvinistischer Linie. Doch der Lehrer bringt seiner Klasse von vornherein ebenso viel Misstrauen entgegen: In einem Zeltlager, das die Jugendlichen auf den Militärdienst vorbereiten soll, liest er heimlich das Tagebuch von Z. Kurz darauf wird N umgebracht. – „Eine verrohte Gesellschaft, diese Kinder!“ – Wer hat den Mord an N begangen? War es Z oder doch T oder R? Im Zeitalter der Fische spielen Namen keine Rolle mehr. Den Jugendlichen mit ihren unbeweglichen Gesichtern und starrenden Fischaugen wird keine eigene Identität mehr erlaubt. Wo verbindet sich die Lebensrealität junger Erwachsener mit den faschistischen Mechanismen, die Horváth 1937 beschrieb? Eine Klasse von Schauspielstudierenden nimmt sich seinen Roman vor und untersucht das Spannungsfeld zwischen Autorität und Jugend, zwischen Wahrheit und Gerechtigkeit, zwischen dem Prinzip Gott und dem Prinzip Hoffnung. Koproduktion mit der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf Regie: Ester Hattenbach Bühne & Kostüme: Regina Lorenz-Schweer Musik: Johannes Bartmes

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