Mittwoch, 4. November

Mittwoch in Potsdam

6 Termine
In 7 Tagen · Mi 04.11.Hans Otto Theater · 17,60 €

Jugend ohne Gott 04.11.2026, 19:30

Ein Lehrer ringt mit seinen Schülern um Werte, ein Krimi über Autorität und Hoffnung.

Dein Mittwochabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 19:30
19:00StaubT-Werk Potsdam
19:00.UNIDRAM 2026 – Tagesticket Mi., 04.11.2026T-Werk Potsdam
19:30Das Dschungelcamp in SanssouciKabarett Obelisk Potsdam
19:30Paul Potts & Friends - Mit dabei Weltstar Paul Potts, Kevin Pabst & PianistNikolaisaal Potsdam
19:30Jugend ohne GottHans Otto Theater
Dein Termin
20:15VIOLENTWaschhaus Potsdam

Hans Otto Theater

Das Haus deines Termins
Fr18:00SerotoninHans Otto Theater
Fr19:30Die PhysikerHans Otto Theater
Sa14:00Theaterführung O. LindnerHans Otto Theater
Sa19:30Im SpiegelsaalHans Otto Theater
Sa19:30Late Night HamletHans Otto Theater
So18:00Die Dinge des LebensHans Otto Theater

Worum es geht

Krimi, Coming of Age, Gerichtsdrama – und gleichzeitig Reflexion über den Zustand einer Gesellschaft, die ihre menschlichen Grundwerte abstreift: „Jugend ohne Gott“ ist der rasende Gedankenstrom eines jungen Lehrers, der den Jugendlichen seiner Klasse eigentlich nur „einen winzigen Stein für den Bau einer schöneren Zukunft“ mitgeben wollte. Nachdem er rassistische Bemerkungen in einer Klassenarbeit kritisiert, verliert er wegen seiner liberalen Haltung das Vertrauen der Klasse. Die Jugendlichen sind bereits zu großen Teilen von Massenmedien beeinflusst und voll auf autoritärer, nationalistischer und chauvinistischer Linie. Doch der Lehrer bringt seiner Klasse von vornherein ebenso viel Misstrauen entgegen: In einem Zeltlager, das die Jugendlichen auf den Militärdienst vorbereiten soll, liest er heimlich das Tagebuch von Z. Kurz darauf wird N umgebracht. – „Eine verrohte Gesellschaft, diese Kinder!“ – Wer hat den Mord an N begangen? War es Z oder doch T oder R? Im Zeitalter der Fische spielen Namen keine Rolle mehr. Den Jugendlichen mit ihren unbeweglichen Gesichtern und starrenden Fischaugen wird keine eigene Identität mehr erlaubt. Wo verbindet sich die Lebensrealität junger Erwachsener mit den faschistischen Mechanismen, die Horváth 1937 beschrieb? Eine Klasse von Schauspielstudierenden nimmt sich seinen Roman vor und untersucht das Spannungsfeld zwischen Autorität und Jugend, zwischen Wahrheit und Gerechtigkeit, zwischen dem Prinzip Gott und dem Prinzip Hoffnung. Koproduktion mit der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf Regie: Ester Hattenbach Bühne & Kostüme: Regina Lorenz-Schweer Musik: Johannes Bartmes

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