Freitag, 16. April

Freitag in Frankfurt

8 Termine
In 169 Tagen · Fr 16.04.die KÄS · 36,95 €

Ingmar Stadelmann - Stadelmann liest immer noch Höcke – ein satirischer Diskurs 16.04.2027, 20:00

Ingmar Stadelmann seziert mit Witz und Schärfe Glaubenssysteme, von der Bibel bis Telegram.

  • Geöffnet 17:00–22:30 · laut Google Maps

Dein Freitagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 20:00
19:00CHOIR! CHOIR! CHOIR!ZOOM
19:30the hot years – willkommen in der MenopauseTheater Alte Brücke
19:30Die Nibelungen – Ritter der KokosnussDie Dramatische Bühne
Symbolbild
20:00HAZEL BRUGGER - Good Evening EuropeSüwag Energie ARENA
20:00Night Queens – Travestieshow, Varieté, RevueMoxy Frankfurt East
20:00Ingmar Stadelmann - Stadelmann liest immer noch Höcke – ein satirischer Diskursdie KÄS
Dein Termin

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Mi20:00Lars Reichow - BOOMERLANDdie KÄS
Fr 6.11.20:00Pit Hartling - Pit Hartling wirkt Wunder - Stand-Up Zauberkunstdie KÄS

Worum es geht

Stadelmann liest immer noch Höcke – ein satirischer Diskurs über Sprache, Macht und die Frage, wie wir hier eigentlich gelandet sind. Ingmar Stadelmann, gefeierter Stand-up-Comedian, sezierte in seinen bisherigen Bühnenprogrammen (u.a. „#humorphob“, „Fressefreiheit“, „Verschissmus“ und „Komm ihr klar?“), breit angelegt gesellschaftliche Phänomene. Nun nimmt er eine umstrittene Figur, die durch die politischen Landschaft trampelt, ins Visier: Björn Uwe Höcke. Mit seinem satirischen Diskurs widmet sich Stadelmann ganz und gar den bizarren Verwerfungen und Versprechungen, den Worten und dem Werdegang des AfD-Chefs aus Thüringen. Inmitten der gesellschaftlichen Explosionen verharren viele sprachlos in Schockstarre oder Gleichgültigkeit. Einzelne jedoch putzen sich heraus, um die Gunst der Stunde zu nutzen. Der Wolf im Schafspelz trägt jetzt Anzug. Einst Vertrauenslehrer strebt Björn Höcke zum nationalen Frontalunterricht. Aber auch ein Wolf findet eben manchmal seinen Jäger. Hier trifft der Populist auf Satiriker. Ingmar Stadelmann, bekannt als „Meister des bösen Wortes“ und virtuoser Stand-up-Comedian, knöpft sich in diesem satirischen Diskurs die hinterhältigen „Unterrichtsvorbereitungen“ des thüringischen AfD-Chefs, von dem nicht wenige sagen, er sei der wahre Kopf der Partei, genauer vor. Stadelmann setzt den queerbunten Rotstift an und zerpflückt in Buchform publizierte Gespräche sowieöffentliche Reden Höckes. Was ist jetzt eigentlich so rechtsextrem an Herrn Höcke? Schließlich benutzt er im Fernsehen nicht das N-Wort, weiß sich auch sonst passabel zu artikulieren und ist brav gescheitelt. Was findet man inhaltlich, wenn die Pointe nicht „Bernd“ ist? Es sind diese offensichtlich faschistischen wie auch völkischen Ideen, von denen der allgemeine Deutsche 70 Jahre nichts mehr gehört hat. Oder sie ignoriert hat. Ingmar Stadelmann macht das getreu dem Motto: Antifaschismus kann auch Spaß machen! Befreien wir uns für diesen Abend mal von linker moralischer Überhöhung und gönnen uns politisch inkorrekte Pointen bis das Grundgesetz glüht. Geht es Stadelmann ums Belehren? Bekehren? Nein. Die, die nicht mehr zu erreichen sind, sind nicht mehr zu erreichen. Keine Pointe. Aber die, die das Ganze sprachlos mit ansehen … ob aus Gleichgültigkeit oder Schreck, für die ist diese Show! Mit Humor auflösen, was als unerträglich gilt. Dafür hat jeder nach dieser Show genug Argumente. Kann am Ende also niemand mehr sagen: „Wir haben von nichts gewusst!“

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