In 83 Tagen · Fr 22.01.Stadthalle Neusäß · 20 €

Im Westen nichts Neues - nach dem Roman von Erich Maria Remarque 22.01.2027, 20:00

Remarques Antikriegsroman als Theaterstück: Die Schrecken des Ersten Weltkriegs und die Fragen junger Soldaten.

Stadthalle Neusäß

Das Haus deines Termins
Sa 7.11.20:30Italo Pop Party - Spritz, Beats & AmoreStadthalle Neusäß
Sa 14.11.15:00Michael Martin - Kindervortrag: Unsere einzigartige ErdeStadthalle Neusäß
Sa 14.11.19:30Michael Martin - TERRAStadthalle Neusäß
Fr 20.11.20:00Stephan Zinner - Prachtexemplar - zwischen Bühne, Baumarkt und FamilientischStadthalle Neusäß
So 22.11.15:00Stadtkapelle Neusäß - Märchenkonzert mit ErzählerinStadthalle Neusäß
Sa 28.11.17:00Musikspatzen Neusäß - Der Schmetterling – Wenn Worte Flügel schenkenStadthalle Neusäß

Worum es geht

1914: Der 19-jährige Paul Bäumer und seine Klassenkameraden haben das Abitur in der Tasche und melden sich, angestachelt von ihrem Klassenlehrer, mit Begeisterung zum Dienst im Ersten Weltkrieg. Vier Jahre überlebt Paul im ständigen Angesicht des Todes – alles scheint ein gutes Ende zu nehmen, doch das Schicksal hat einen anderen Plan. Paul Bäumer fällt im Oktober 1918 – an einem Tag, der so ruhig und still war an der ganzen Front, dass der Heeresbericht sich auf den Satz „Im Westen nichts Neues“ beschränkt. Sein nach dieser Meldung benannter Roman macht Erich Maria Remarque 1928 schlagartig berühmt: Blutjunge Männer, ausgesetzt einer Hölle aus Trommelfeuer, Schützengräben und Giftgasangriffen, berichten schonungslos vom Alltag des Krieges. Sie beschreiben den traumatischen Wechsel zwischen untätiger Langeweile und tödlichem Gefecht, zwischen patriotischem Heldenmythos und Einsamkeit, zwischen Sprachlosigkeit in der Heimat und Kameradschaft im Feld. “Wir führen gegen uns selbst Krieg. Jeder Schuss, der trifft, trifft einen von uns.“– Paul im Stück Gerade heute sind die Fragen der jungen Soldaten so aktuell wie lange nicht: Warum wird mir jemand als Feind deklariert, den ich nicht kenne, der mich nicht kennt? Wie kann man nach dem Krieg wieder einen Platz in der Gesellschaft finden? Was geschieht, wenn das gesellschaftliche Bewusstsein für die Bedeutung von Krieg allmählich verschwindet? Wie fragil ist unser Frieden, wenn der Krieg einfach nur an einem anderen Ort stattfindet? Remarques Roman wurde binnen kürzester Zeit zu dem Antikriegsroman des 20. Jahrhunderts, zu einem wirkungsvollen Plädoyer für den Frieden. Hoffnung, Solidarität, Gemeinschaft brechen sich darin Bahn.

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