»Im ersten Licht« - Norbert Gstrein 30.11.2026, 20:00
Norbert Gstrein liest über ein Jahrhundert österreichischer Gewaltgeschichte und fragt nach Schuld und Sinn des Krieges.
Literaturhaus Göttingen
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Als Adrians Vater ihn mit einem Beilhieb versehrt, will er ihn vor dem Ersten Weltkrieg bewahren. Doch in dem Sohn wächst eine lebenslange Obsession für die Kriege, an denen er nie teilnehmen konnte. Die untergegangene Monarchie, das Mitläufertum während der Nazi-Diktatur, die Scham der Nachkriegsjahre: Nüchtern und klar erzählt Norbert Gstrein im für den Preis der Leipziger Buchmesse nominierten »Im ersten Licht« (Hanser 2026) ein Jahrhundert österreichischer Gewaltgeschichte. Mit den Literaturwissenschaftler:innen Anke Detken und Gerhard Kaiser fragt der Autor nach Schuld und dem Sinn des Krieges – damals ebenso wie heute.
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