Freitag, 11. Dezember

Freitag in Potsdam

10 Termine
In 41 Tagen · Fr 11.12.Zimmerbühne · 21 €

Ich denke oft an Kladow im April 11.12.2026, 19:30

Mascha Kalékos Verse und Kurt Weills Lieder entführen in eine stürmische Zeit voller Melancholie und Ironie.

Dein Freitagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 19:30
19:30Der große Gatsby - Szenische Lesung mit musikalischen AusbrüchenFranzösische Kirche Potsdam
19:30Salon - Carmen Jaime TrioVilla Schöningen
19:30LATVIAN VOICES - Northern Christmas LightsEvangelische Erlöserkirche Potsdam
19:30Zur fröhlichen Zwietracht!Hans Otto Theater
19:30Und es gibt ihn doch - Komödie von René HeinersdorffVolksbühne Michendorf
19:30Ich denke oft an Kladow im AprilZimmerbühne
Dein Termin
20:00Ben Becker - liest T.C. Boyle: „No Way Home“Waschhaus Potsdam

Zimmerbühne

Das Haus deines Termins
Do19:30»Kunst«Zimmerbühne
Sa 7.11.15:00Der kleine PrinzZimmerbühne
Fr 13.11.19:30Manege frei für das Nervensystem! Die fabelhafte TraumashowZimmerbühne
Do 19.11.19:30Glück (Le Bonheur) - PremiereZimmerbühne
Sa 21.11.19:30Glück (Le Bonheur)Zimmerbühne
Symbolbild (KI)
So 29.11.11:00Glück (Le Bonheur) - MatineeZimmerbühne
Symbolbild (KI)

Worum es geht

ein Abend über Leben und Werk Mascha Kalékos mit Liedern von Kurt Weill Mascha Kaléko wurde als Tochter jüdischer Eltern, eines russischen Vaters und einer österreichischen Mutter, am 7.6.1907 in Chrzanów in Galizien geboren. Die gefeierte junge Dichterin fand in den zwanziger Jahren in Berlin Anschluss an die literarische Bohème vor allem des Romanischen Cafés, sie war befreundet mit Tucholsky, Ringelnatz, Lasker-Schüler und Kästner, bewundert von Hesse und Thomas Mann, und wurde durch ihre heiter-melancholischen Verse berühmt. In den 30er Jahre waren ihre ironischen, zärtlichen, melancholischen und sarkastischen Gedichte in aller Munde. Nach ihrer erzwungenen Emigration in die USA verlor sie nicht nur die Heimat und ihre Muttersprache, sondern auch ihr Publikum. Sie lebte später einige Jahre in Israel und starb vereinsamt und nahezu vergessen am 21. Januar 1975 in Zürich. Dieses Portrait in Gedichten wird ergänzt mit der Musik ihres Zeitgenossen Kurt Weill, der wie sie einem jüdischen Elternhaus entstammte und auch die Erfahrung der Emigration mit ihr teilte. Seine Lieder sind nicht schmückendes Beiwerk, sondern wesentlicher, strukturierender Bestandteil des Abends, der in eine stürmische Zeit entführt...

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