Donnerstag, 13. Mai

Donnerstag in Freiburg

4 Termine
In 197 Tagen · Do 13.05.Humboldtsaal im Freiburger Hof · 25 €

Federico Mompou und seine Musik der Stille 13.05.2027, 20:00

Ein musikalischer Salon mit Klavierliedern und Klavierwerken von Federico Mompou, der die Essenz der Stille einfängt.

  • Humboldtsaal

Dein Donnerstagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 20:00
19:00Das Kriminal Dinner - Krimidinner mit Kitzel für Nerven und GaumenRestaurant Zur Oma
20:00Das Geld liegt auf der Fensterbank, MarieVorderhaus
20:00anders - So Kurz DavorJazzhaus
20:00Federico Mompou und seine Musik der StilleHumboldtsaal im Freiburger Hof
Dein Termin

Humboldtsaal im Freiburger Hof

Das Haus deines Termins
Fr 6.11.20:00Wild ClassicsHumboldtsaal im Freiburger Hof
Fr 13.11.20:00BlaBlaComedy Freiburg - Die besten Comedians Deutschlands - Bekannt aus TV und Social-MediaHumboldtsaal im Freiburger Hof
Fr 20.11.20:00Michael Jäger - UnfallkindHumboldtsaal im Freiburger Hof
So 22.11.17:00Pariser Salon über Freiburgs DächernHumboldtsaal im Freiburger Hof
So 6.12.11:00Britteniade 2026: Britten – The Chamber Musician - Britteniade 2026 anlässlich des 50. Todesjahres des Komponisten | KammerkonzertmatineeHumboldtsaal im Freiburger Hof
So 6.12.17:00Britteniade 2026: Britten – The Vocalist - Britteniade 2026 anlässlich des 50. Todesjahres des Komponisten | LiederabendHumboldtsaal im Freiburger Hof

Worum es geht

Musikalischer Salon Wenn es so etwas gibt wie eine „Musik des Schweigens“ oder eine „Musik der Stille“, dann hat der frankophile und menschenscheue Katalane Federico Mompou (1893-1987) mit seinen ultralangsamen, faszinierenden Klavierstücken – spätimpressionistische Haikus, statische Aperçus, Stadtszenen, Tänze, schwebende Klangfantasien – und seinem beeindruckenden Liedwerk – Volksweisen, Elegien, Literaturvertonungen – dafür die Grundlage geschaffen. In der Nachfolge Erik Saties, somit entschleunigt, aufs Äußerste reduziert, schmucklos und anti-virtuos, schuf er extrem kurze, harmonisch fragile und erstaunlich subtile Einzelsätze, an denen er jahrzehntelang feilte und die er zu komplexen Zyklen zusammenfügte. Dabei übertrug Mompou, der in Barcelona heimisch war, sich von der französischen Ästhetik des Fin de siècle inspirieren ließ und daher auch lange in Paris aufhielt, die Klangwelt der Gitarre, folkloristische Anspielungen und die gesamte Palette der iberischen Musiksprache auf das Klavier: Flageolett-Effekte, sphärische Glockentöne, offene Intervalle. In seinen „Mélodies“ setzte er sich mit der spanischen Vokal-Tradition sowie der Poesie von Valéry, Bécquer und Janés auseinander, präsentierte einen „Wettstreit der Träume“ und nahm sich einfach unendlich viel Zeit. Jens Rosteck, promovierter Kulturgeschichtler, Biograph, Musikwissenschaftler, Pianist und Spezialist für die französische Moderne, nimmt uns mit auf eine literarische Promenade durch Mompous Heimat Barcelona und Wahlheimat Paris, in deren Verlauf er etliche Solo-Klavierwerke und Miniaturen des enigmatischen Einzelgängers, Eremiten und Klangtüftlers live zu Gehör bringt. Die international gefeierte, Grammy-nominierte Mezzosopranistin Marisa Martins – eine ausgewiesene Spezialistin für das spanische Liedrepertoire und Mompou-Interpretin – und der vielseitige Freiburger Pianist, Dirigent und Liedbegleiter Johannes Tolle vervollständigen das Mompou-Panorama mit einer Reihe von atmosphärischen, eindringlichen und verführerischen Klavierliedern. Jens Rosteck, Klavier und Rezitation Marisa Martins, Mezzosopran Johannes Tolle, Klavier

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