Farm der Tiere 24.01.2027, 18:00

Farm der Tiere: Politisches Theaterstück über Revolution und Macht nach George Orwell.

Worum es geht

Auf der Farm des Mr. Jones proben die Tiere den Aufstand: Aufgerührt und angefasst von den Worten des alten Ebers Major überwinden sie die Herrschaft des Menschen und gründen eine freie Farm, in der alle Tiere gleich sein sollen.

Gemeinsam erschaffen sie eine Gesellschaft, in der ihre Arbeit ihnen selbst dient und der Ertrag dieser Arbeit gerecht unter allen aufgeteilt wird. Dann aber setzt schleichend ein Prozess ein, an dessen Ende die Unterwerfung durch eine kleine Gruppe von Tieren steht, die alle anderen unterjocht.

Plötzlich werden nicht nur bis eben noch geltende Wahrheiten infrage gestellt, sondern auch die Ideen von Gleichheit und Brüderlichkeit solange pervertiert, bis die Perversion als gültige Ordnung von nahezu allen Tieren akzeptiert und gestützt wird.

George Orwells scharfsinnige Allegorie aus den 1940er Jahren, die die Mechanismen der Macht und die dunklen Seiten des menschlichen Zusammenlebens entlarvt, wird in der Inszenierung von Anna Elisabeth Frick und Team in einer dystopischen Welt lebendig.

Irgendwo zwischen Tier, Mensch und Ungeheuer angesiedelt, sind die Wesen dieser Welt zunehmend Deformierte. Regie: Anna-Elisabeth Frick Bühne: Sophie Lichtenberg Kostüme: Mariam Haas Choreografie: Ted Stoffer

Text: reservix.de

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