Samstag, 5. Dezember

Samstag in Aurich

4 Termine
In 36 Tagen · Sa 05.12.Ostfriesische Landschaft · 25 €

Epilog: Malte Viefs Kammer 05.12.2026, 19:00

Vertraute Melodien im neuen Gewand: Malte Viefs Kammer lädt zur besinnlichen Winterreise.

Dein Samstagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 19:00
17:00NikolausverknobelungGemeindezentrum Utarp
19:00Epilog: Malte Viefs KammerOstfriesische Landschaft
Dein Termin
22:00Die Weihnachtsfeier - Aurich feiertStadthalle Aurich

Ostfriesische Landschaft

Das Haus deines Termins
So15:00Epilog: Toni Geiling & Das Wolkenorchester FamilienkonzertOstfriesische Landschaft
Mi 18.11.19:00Epilog: SedaaOstfriesische Landschaft

Worum es geht

Wenn die Nächte länger werden und sich das Jahr dem Ende zuneigt, setzen die Gezeitenkonzerte einen besonders stimmungsvollen Schlussakkord. Im letzten Konzert des Jahres ist „Malte Viefs Kammer“ mit seinem Programm „Winter“ zu Gast – eine musikalische Einladung zum Innehalten, die weit abseits vom üblichen vorweihnachtlichen Trubel liegt und den Raum für echte Besinnlichkeit öffnet. Die Musiker, die dem ostfriesischen Publikum bereits durch zahlreiche frühere Auftritte bestens bekannt sind, schlagen diesmal leisere, introspektive Töne an. Im Mittelpunkt des Abends stehen vertraute Melodien, die jedoch in einem völlig neuen, zeitlosen Gewand erscheinen. So befreien der Leipziger Gitarrist und Komponist Malte Vief, der Geiger Thomas Fleck und der Cellist Matthias Hübner alte Weisen wie „Es kommt ein Schiff geladen“, „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ oder „Maria durch ein Dornwald ging“ von jeglichem Kitsch und legen stattdessen in transparenten, schwebenden Arrangements den mystischen und berührenden Kern dieser Lieder frei. Diese sensiblen Neuinterpretationen verweben sich nahtlos mit Viefs Eigenkompositionen, die den Charakter der Jahreszeit in Klangbilder übersetzen. Herzstück ist dabei die kleine Suite „Winterreise“, die nichts mit Schubert gemein hat, sondern eine ganz eigene Sprache spricht: In Sätzen wie „Schneeflocke“ fangen die Instrumente die flüchtige Zartheit des ersten Schnees ein, während „Winternacht“ die klare, kalte Stille und die Weite des Sternenhimmels hörbar macht. Doch der musikalische Horizont des Trios reicht noch weiter zurück. Die drei Musiker zollen den Meistern der Renaissance und des Barock Tribut. Dabei wirken diese historischen Formen keinesfalls verstaubt, sonderndurch den unverwechselbaren Stil des Ensembles – eine organische Verschmelzung aus klassischer Polyphonie, der Energie des Rock und folkloristischer Melodik – ins Hier und Jetzt geholt. Thomas Fleck, Stimmführer im MDR-Sinfonieorchester, und der „Grenzgängercellist“ Matthias Hübner bilden dabei mit Malte Vief eine Einheit, die blind aufeinander reagiert und Genregrenzen spielerisch auflöst. Es ist ein Konzertabend, der wie ein wärmendes Licht in der dunklen Jahreszeit wirkt und einen idealen, friedvollen Ausklang für ein ereignisreiches Konzertjahr bietet. Malte Viefs Kammer Malte Vief (Gitarre) Thomas Fleck (Violine) Matthias Hübner (Violoncello)

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