Sonntag, 29. November

Sonntag in Fürth

8 Termine
In 32 Tagen · So 29.11.Kulturforum Fürth · 18 €

Entzug 29.11.2026, 11:00

Christoph Peters' ehrlicher Roman "Entzug" berichtet schonungslos und doch hoffnungsvoll von Sucht und dem Weg zurück ins Leben.

Dein Sonntag

Nach Uhrzeit, dein Termin um 11:00
11:00EntzugKulturforum Fürth
Dein Termin
20:00Paul Millns Band (UK)Kofferfabrik

Kulturforum Fürth

Das Haus deines Termins
Sa14:00Fürth für EinsteigerKulturforum Fürth
Sa19:30Macbeth - mit Esther Sambale und Uwe WeihererKulturforum Fürth
Do 5.11.19:00TRANSITKulturforum Fürth
Sa 7.11.11:00Reine Wahrheit oder faustdicke Lüge?Kulturforum Fürth
So 8.11.15:00Die PerleKulturforum Fürth
Mi 11.11.18:00Vom Schlachthof zum KulturtempelKulturforum Fürth

Worum es geht

„Entzug“ beginnt mit einer Wodkaflasche auf dem Küchentisch einer dreiköpfigen Familie an einem Montagmittag – und der Frage, wie sie da hingekommen ist. Hat der Erzähler sie allen Ernstes dort vergessen, während Frau und Kind auf dem Spielplatz waren? Am Anfang des Romans steht ein Schriftsteller, der trinkt, um schreiben, denken, fühlen zu können. Der irgendwann nur noch trinkt, um zu trinken, bis zu dem Punkt, an dem die Frage lautet: Trinken und sterben oder aufhören und leben? Er beschließt, sich in eine Klinik einweisen zu lassen. Mit „Entzug“ hat Christoph Peters einen schonungslos ehrlichen Roman geschrieben, in dem er mit großer Selbstdistanz, Eleganz und Witz von der komplizierten Logistik der Abhängigkeit berichtet, vom Betrug an den Menschen, die einem am wichtigsten sind, vom Betrug an sich selbst. Und er erzählt voller Hoffnung vom Weg heraus aus der Hölle der Sucht, zurück in ein Leben, das auch nüchtern wert ist, gelebt zu werden. „Wenn man den atemberaubenden Roman „Entzug“ von Christoph Peters gelesen hat, weiß man, was es bedeutet, schwerer Alkoholiker zu sein. Mehr kann Literatur nicht leisten.“ Süddeutsche Zeitung Christoph Peters wurde 1966 in Kalkar geboren. Er ist Autor zahlreicher Romane und Erzählungsbände und wurde für seine Bücher vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Wolfgang-Koeppen-Preis (2018), dem Thomas-Valentin-Literaturpreis der Stadt Lippstadt (2021), dem Niederrheinischen Literaturpreis (1999 und 2022) sowie dem Schubart-Literaturpreis (2025). Christoph Peters lebt in Berlin. Lesung wird moderiert von Dirk Kruse, Redakteur beim Bayerischen Rundfunk.> www.penguin.de

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