Freitag, 6. November

Freitag in Siegen

4 Termine
Diese Woche · Fr 06.11.Schacht · 10 €

"Eine kurze Geschichte der Trunkenheit" von Mark Forsyth 06.11.2026, 18:00

Eine humorvolle Kulturgeschichte des Alkoholkonsums, von den ersten Einzellern bis zu den Wikingern.

Dein Freitagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 18:00
18:00"Eine kurze Geschichte der Trunkenheit" von Mark ForsythSchacht
Dein Termin
20:00Leise – Laut – VerbotenKulturhaus Lÿz
20:00Herbert Knebels Affentheater - Voll Karacho!Siegerlandhalle
22:00Der Leichenräuber – und andere unheimliche GeschichtenKulturhaus Lÿz

Worum es geht

Was mit angeschickerten Einzellern in der Ursuppe begann, setzte sich historisch in der immerwährenden menschlichen Tendenz fest, lieber häufiger als seltener zu tief ins Glas zu schauen. Zu jeder Zeit, an jedem Ort der Welt hat eine jede Kultur sich dem alkoholischen Rausch ergeben oder ihn – zweifelsohne erfolglos – bekämpft. Für die Perser eine Voraussetzung zur politischen Debatte, war die Trunkenheit für die alten Griechen ein Mittel zur Selbstdiszipli nierung und im antiken Ägypten Bedingung für spirituelle Ekstase und Erleuchtung. Kenntnisreich und berauschend witzig beschreibt Mark Forsyth in seiner feuchtfröhlichen Kulturgeschichte des Betrunkenseins, warum wir evolutionär danach streben, dem Alkohol zuzusprechen. Seriös und voller Enthusiasmus berichtet er von alten Ägyptern mit Schlagseite, Weintrinkern im antiken Griechenland und sternhagelvollen Wikingern. Mark Forsyth, 1977 in London geboren, studierte Literatur und Linguistik an der University of Oxford. Sein besonderes Interesse gilt der Semantik und Worten, die in der Alltagssprache nicht mehr verwendet werden. In seinem Blog The Inky Fool teilt er seit 2009 seine Liebe zur Sprache. Er lebt in London. János Jung hat bereits zahlreiche Hörbücher eingesprochen und als Synchronsprecher gearbeitet. Seine Stimme „muss man mit eigenen Ohren gehört haben. (…) Wie ein Fels, der sich gegen die Brandung stemmt. Gleichzeitig warm wie eine Umarmung an kühlen Sommerabenden.“ (Julia Wildemann, Siegener Zeitung)

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