Sonntag, 13. Dezember

Sonntag in Heidelberg

9 Termine1 kostenlos
In 44 Tagen · So 13.12.Chapel · 23 €

Duo Lömsch Lehmann – Matthias Debus 13.12.2026, 20:00

Zwei Musiker, eine gemeinsame Geschichte: Avantgardistische Klangforschung trifft auf Jazz, Klassik und Rock, ein intensives Hörerlebnis mit offenem Ausgang.

Dein Sonntagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 20:00
18:00Helene Bockhorsthalle02 Heidelberg
18:00Alte BekannteKulturhaus Karlstorbahnhof
19:00Romeo und JuliaTheater Heidelberg
Symbolbild (KI)
19:00Mama, bitte lern DeutschZwinger
Symbolbild (KI)
20:00Duo Lömsch Lehmann – Matthias DebusChapel
Dein Termin

Chapel

Das Haus deines Termins
So17:00Malibongwe - Starke Frauen AfrikasChapel

Worum es geht

Was passiert, wenn zwei Musiker aufeinandertreffen, die sich buchstäblich ein Leben lang kennen? Es entsteht ein Dialog von seltener Dichte. Lömsch Lehmann und Matthias Debus sind – leicht zeitversetzt – im selben kleinen vorderpfälzischen Dorf aufgewachsen. Geprägt haben beide weniger die Enge als den Drang, aus ihr auszubrechen: hinaus in die Welt, auf Tourneen mit unzähligen Ensembles und hinein in die grenzenlosen Räume, die sich mit dem eigenen Instrument öffnen lassen. Diese doppelte Bewegung – Verwurzelung und Aufbruch – ist im Duo unmittelbar hörbar. Lehmann und Debus improvisieren nicht über Musik, sie denken in ihr. Avantgardistische Klangforschung trifft auf die Erzählkraft des Jazz, auf die formale Tiefe der Klassik und die physische Energie des Rock. Aus Geräusch wird Motiv, aus Motiv wird Form: Ein gestrichener Basston kann sich in ein pulsierendes Riff verwandeln, eine Klarinettenlinie in einen kammermusikalischen Choral – und im nächsten Moment kippt alles in freies, riskantes Terrain. Nichts ist abgesichert, alles ist möglich. Dass dabei kein Chaos entsteht, sondern Musik von zwingender innerer Logik, verdanken die beiden jahrzehntelanger gemeinsamer Spielerfahrung und einer instrumentalen Meisterschaft, die sich jeden Umweg leisten kann. Für Lehmann und Debus kann alles zu Musik werden: ein Kunstwerk, ein Alltagsgegenstand, ein Blick, eine Erinnerung. Ihre gemeinsame Geschichte reicht durch zahlreiche Konstellationen – etwa das Trio „Die Motive des Richard W." (mit Drummer Erwin Ditzner), das die Motivlandschaft aus Wagners „Ring des Nibelungen" improvisatorisch erkundet und exemplarisch zeigt, wie souverän sich dieses Gespann zwischen den Welten bewegt. Im Duo verdichtet sich all das auf das Wesentliche: zwei Stimmen, zwei Instrumente, absolutes Zuhören. Ein Abenteuer mit offenem Ausgang – und ein Hörerlebnis von großer Intensität und sinnlicher Unmittelbarkeit. Ein Projekt von Kultur Tandem International e.V. in Kooperation mit Enjoy Jazz Festival und formAD e.V.

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