Mittwoch, 10. Februar

Mittwoch in Frankfurt

9 Termine
In 98 Tagen · Mi 10.02.Stalburg Theater · 29 €

Die Tage, die ich mit Gott verbrachte. Von Axel Hacke 10.02.2027, 20:00

Ein Abend zwischen Zwiesprache mit dem Himmel und leisem Spott über die eigenen Fragen, gelesen aus Axel Hackes Erzählungen.

  • Geöffnet 18:00–22:00 · laut Google Maps

Dein Mittwochabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 20:00
18:15Wiedersehen nach der Shoah.Fritz Bauer Institut
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18:15Shifting Visions of Peace and SecurityForschungszentrum "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main
19:30KINKY BOOTSThe English Theatre Frankfurt
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20:00Samuel SibilskiBatschkapp
20:004. AbonnementkonzertAlte Oper Frankfurt
Symbolbild (KI)
20:00Die Tage, die ich mit Gott verbrachte. Von Axel HackeStalburg Theater
Dein Termin
21:00NOCHE DE SALSABrotfabrik Frankfurt
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Stalburg Theater

Das Haus deines Termins
Heute20:00Tilman Birr - Der Mann ist unseriösStalburg Theater
Morgen20:00GlatteisStalburg Theater
Fr20:00WER KOCHT, SCHIESST NICHTStalburg Theater
Sa20:00Zurück nach Uskow. Von JanoschStalburg Theater
So20:00Alte Liebe. Von Elke HeidenreichStalburg Theater
Mo20:00Lise Cristiani – Mit dem Cello nach SibirienStalburg Theater

Worum es geht

Ihn als Bestseller-Autor zu bezeichnen, wäre eine grobe Untertreibung. Zwar ist er einer der bekanntesten und amüsantesten deutschsprachigen Kolumnisten, wohl erreichte er mit Büchern wie "Der kleine Erziehungsberater", "Die Wumbaba-Trilogie", "Aua!" oder aktuell "Über die Heiterkeit in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wichtig uns der Ernst des Lebens sein sollte" Millionenauflagen – in Wahrheit aber ist er viel mehr als nur ein erfolgreicher Autor. Axel Hacke ist ein Großmeister der stillen Beobachtung. So widmet er sich mit Vorliebe normalen Begebenheiten, die eigentlich keiner Rede wert sind. Getreu dem Leitsatz des großen Journalisten Egon Erwin Kisch "Nichts ist erregender als die Wahrheit" versteht er es, selbstverständliche Geschehnisse wahrzunehmen und als das zu beschreiben, was sie bei genauem Hinsehen auch sind: kleine Sensationen des Alltags. So entwickelt sich auch diese – eigentlich kaum erwähnenswerte – Begegnung mit Gott zu einem unterhaltsamen Parforceritt durch alle Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des täglichen Lebens. So auch hier. Zart und wuchtig schildert er ein alltägliches Erlebnis, wie es uns allen widerfahren könnte. Wir sitzen im Park, und plötzlich kommt Gott vorbeigeschlappt. Er setzt sich neben uns, und wir kommen ins Gespräch. Wir reden über dieses und jenes, über das Wetter, über Himbeeren und über Altglascontainer, über Gott und die Welt halt. Die Geschichte könnte hier enden – wäre sie nicht von Axel Hacke geschrieben. Denn wie zufällig – und bei Hacke kein Wunder – erscheinen zum Beispiel ein kleiner Büroelefant, eine rauchende Schlange, Menschen in Schubladen, eine übergroße Wespe, ein wunderschöner Schmetterling, um nur einige zu nennen. So erfahren wir eher beiläufig, was die Welt im Innersten zusammenhält („Das Große Egal“), dass Gott gerne Champagner trinkt und dass Gotts Versuch missglückte, mal eine Welt zu machen, die nur aus dreiundzwanzigjährigen Sekretärinnen besteht. Am Ende sind alle wichtigen Fragen über Sinn, Zweck und Unterhaltungswert unseres Daseins weitgehend beantwortet. Bis auf eine: Kann sich ein Vegetarier wurstig fühlen? Mit Christoph Maasch und Sven Marko Schmidt Regie: Rainer Ewerrien

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