Donnerstag, 17. Dezember

Donnerstag in Potsdam

3 Termine
In 50 Tagen · Do 17.12.Hans Otto Theater · 17,60 €

Die Nibelungen 17.12.2026, 18:00

Die Nibelungen, Blockbuster-Drama mit Gewalt, Vergeltung und weiblichen Schicksalen.

Dein Donnerstagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 18:00
18:00Die NibelungenHans Otto Theater
Dein Termin
19:00Musikalischer Salon: Violinissimo 3.0Palais Lichtenau
19:30Das Dschungelcamp in Sanssouci - Das Dschungel-Dschingel-Camp in SanssouciKabarett Obelisk Potsdam

Hans Otto Theater

Das Haus deines Termins
Morgen19:30Jugend ohne GottHans Otto Theater
Fr18:00SerotoninHans Otto Theater
Fr19:30Die PhysikerHans Otto Theater
Sa14:00Theaterführung O. LindnerHans Otto Theater
Sa19:30Im SpiegelsaalHans Otto Theater
Sa19:30Late Night HamletHans Otto Theater

Worum es geht

Es ist eine Geschichte wie im Blockbuster: Der strahlende Held Siegfried hat für König Gunther die mächtige Königin Brunhild unterworfen, um dessen Herrschaft zu sichern. Als die Sache droht ans Licht zu kommen, wird er heimtückisch ermordet. Seine Frau, Gunthers Schwester, löscht daraufhin in einem Vergeltungsschlag die gesamte Familie aus. Auf Blut fließt Blut und was einmal Recht ist, muss solches bleiben, selbst wenn es die ganze Welt kostet. Im eigentlichen Zentrum aber stehen zwei Frauen, deren Schicksal untrennbar miteinander verwoben ist: Kriemhild, die Siegfried liebt, und Brunhild, die von diesem im Kampf und im Bett bezwungen wird. Beider Geschichte zeugt von Gewalt und Unterwerfung – und von einem tiefen Schweigen darüber, das in den Zeiten und Generationen widerhallt. Mit seiner Dramatisierung des Nibelungenlieds gelang Hebbel eine psychologische Annäherung an die mythischen Figuren, die den Boden bereitete für deren spätere nationalistische Aufladung. Regisseurin Alice Buddeberg nutzt den Text als Material für eine theatrale Suchbewegung, die nach dem Unerzählten forscht: Warum beschwören wir immer wieder diesen Mythos? Was erzählt er uns über Schuld und Schweigen? Sie nimmt die Perspektive der Frauenfiguren in den Blick – und mit ihnen das Kontinuum der männlichen Gewalt, das von der faschistischen Rezeption als „deutsches Nationalepos“ bis ins Heute reicht. Regie: Alice Buddeberg Bühne: Cora Saller Kostüme: Philipp Basener Musik: Mirjam Beierle

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