Die Ermittlung 24.11.2026, 18:00
Peter Weiss' Oratorium über den Frankfurter Auschwitz-Prozess als eindringliches Kinoerlebnis.
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Worum es geht
Filmreihe „Geschichte(n) sehen“Ein Richter, ein Verteidiger, ein Ankläger, 39 Zeugen und 18 Angeklagte bilden das Figurenpersonal von „Die Ermittlung. Oratorium in 11 Gesängen“. Das Stück basiert auf dem ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963-1965), der zu den wichtigsten gerichtlichen Auseinandersetzungen mit den Gräueltaten der NS-Herrschaft im Konzentrationslager Auschwitz gehört. Geschrieben hat es im Jahr 1965 Peter Weiss, der als Zuschauer dem Prozess selbst beiwohnte. Mit der Verfilmung dieses Theaterstücks inszeniert Regisseur RP Kahl die Protokolle und Aufzeichnung aus dem ersten Frankfurter Auschwitzprozess für das große Kino. Dabei ermöglicht er durch einen klug reduzierten Einsatz der Mittel einen sachlichen und doch tief erschütternden Zugang zur Aufarbeitung der unfassbaren Verbrechen an der Menschlichkeit. Ein gewaltiges Werk, in jeder Beziehung.(Aus der Begründung der FBW für das Prädikat „besonders wertvoll“)D 2024, FSK: ab 12, 240 Min.; Regie: RP Kahl. Mit Rainer Bock, Clemens Schick, Bernhard Schütz, Christiane Paul, Nicolette Krebitz, Peter Lohmeyer u.v.a. Die Filmreihe ist eine Kooperation zwischen dem Museumsquartier Osnabrück, der Lagerhalle e.V. und dem Filmfest Osnabrück. Mit Pause wegen Überlänge des Films (240 Min.)!
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