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Die Dreigroschenoper - Theater in Kempten (T:K) 24.02.2027, 19:30

Brechts "Dreigroschenoper" als bissige Gesellschaftsanalyse mit Musik von Kurt Weill, eine zeitlose Kritik an Gier und Macht.

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Worum es geht

Stück mit Musik in einem Vorspiel und acht Bildern von Bertolt Brecht und Elisabeth Hauptmann mit der Musik von Kurt Weill Fassung für das T:K von Silvia Armbruster & Hans Piesbergen Philip Tillotson, Musikalische Leitung Silvia Armbruster, Inszenierung Die Inszenierung von „Die Dreigroschenoper“ vom Theater in Kempten bringt Bertolt Brechts berühmtes Werk als ebenso unterhaltsame wie scharfzüngige Gesellschaftsanalyse auf die Bühne. Im Zentrum steht der charmant-skrupellose Verbrecher Macheath, der als Geschäftsmann des Verbrechens erscheint. Seine Gegenspieler sind der „Bettlerkönig“ Peachum, der das Elend der Armen systematisch vermarktet, sowie der korrupte Polizeichef Tiger Brown, der zwischen Loyalität und Eigennutz schwankt. Als Macheath heimlich Peachums Tochter Polly heiratet, setzt eine Kette von Intrigen, Verrat und Machtspielen ein, in deren Verlauf Liebe stets dem Kalkül untergeordnet bleibt. Selbst im Angesicht des Galgens wird deutlich: In dieser Welt entscheidet nicht Gerechtigkeit, sondern Geld über das Schicksal. Armbrusters Inszenierung betont die zeitlose Aktualität des Stoffs. Mit minimalistischem Bühnenbild, das von kargen Kettenvorhängen geprägt ist, und dem gezielten Einsatz von Mikrofonen im Sinne des epischen Theaters werden Distanz und Reflexion geschaffen. Die Musik – von eingängigen Moritaten bis hin zu jazzigen und choralen Elementen – kontrastiert bewusst mit den bitteren Texten und verstärkt so Brechts Kritik an gesellschaftlichen Missständen. Dauer: ca. 2 Stunden 30 Minuten, inkl. Pause Karten: 40 / 31 / 22 / 12 € Schulklassen: 9 € p. P.

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