Do 22. April · 20:00
Die amerikanische Päpstin - Schauspiel-Drama von Esther Vilar 22.04.2027, 20:00
Schauspiel-Drama von Esther Vilar. Ensemble: Kathrin Ackermann und Ferdinand Ascher Regie: Thomas Rohmer2042 ist von der Strenge der katholischen Kirchenicht mehr viel übrig geblieben: Der Papstregiert nicht mehr auf Lebenszeit, sondernwird auf vier Jahre von allen Gläubigen gewählt, gleichgeschlechtliche Ehen, kirchliche Scheidungenund auch Abtreibungen sind erlaubt, der Zölibat wurde abgeschaff t und die Besitztümerder Kirche auf Massenauktionen versteigert. Aus den Slums von Los Angeles stammend, steht die erste Frau im höchsten Amt der katholischen Kirche einer Kirchengemeinde gegenüber, in der die Beichte abgeschaff t wurdeund der gekreuzigte Jesus Christus aus psychologischen Gründen einem Rocker mit Dornenkranzweichen musste. Über die Jahre hinweghaben sich die Päpste in Sachen Demut und Bescheidenheitständig den Rang abgelaufen, denfrommen Christen immer mehr Freiheiten eingeräumt. Trotzdem schwinden die Gläubigen– unterbrochen von Werbesendungen zieht die Päpstin Bilanz, entwirft ein neues Bild der Religionund kommt zu dem Schluß, daß die Menschenihre Freiheit nicht annehmen können, und auch nicht annehmen wollen. In ihrem Resümee über die Entwicklung derkatholischen Kirche sieht die „amerikanische Päpstin” darin den Grund für den steigenden Mitgliederschwund: In seiner uneingeschränkten Selbstverantwortung ist der Mensch orientierungslosgeworden und sucht deswegendie Autorität von radikalen Parteien und Sekten. Statt zur erlösenden Beichte geht manjetzt zum Psychiater. Dazwischen liegt das persönliche Drama: Die Geschichte einer Frau, die selbst jeden Glaubenan Gott verloren hat, aber einsam an der Spitze einer Weltreligion steht, der sie die ehemalige Bedeutung – aus Liebe zu den Menschen– wiedergeben möchte.
Worum es geht
Ensemble: Kathrin Ackermann und Ferdinand Ascher Regie: Thomas Rohmer2042 ist von der Strenge der katholischen Kirchenicht mehr viel übrig geblieben: Der Papstregiert nicht mehr auf Lebenszeit, sondernwird auf vier Jahre von allen Gläubigen gewählt, gleichgeschlechtliche Ehen, kirchliche Scheidungenund auch Abtreibungen sind erlaubt, der Zölibat wurde abgeschaff t und die Besitztümerder Kirche auf Massenauktionen versteigert.
Aus den Slums von Los Angeles stammend, steht die erste Frau im höchsten Amt der katholischen Kirche einer Kirchengemeinde gegenüber, in der die Beichte abgeschaff t wurdeund der gekreuzigte Jesus Christus aus psychologischen Gründen einem Rocker mit Dornenkranzweichen musste.
Über die Jahre hinweghaben sich die Päpste in Sachen Demut und Bescheidenheitständig den Rang abgelaufen, denfrommen Christen immer mehr Freiheiten eingeräumt. Trotzdem schwinden die Gläubigen– unterbrochen von Werbesendungen zieht die Päpstin Bilanz, entwirft ein neues Bild der Religionund kommt zu dem Schluß, daß die Menschenihre Freiheit nicht annehmen können, und auch nicht annehmen wollen.
In ihrem Resümee über die Entwicklung derkatholischen Kirche sieht die „amerikanische Päpstin” darin den Grund für den steigenden Mitgliederschwund: In seiner uneingeschränkten Selbstverantwortung ist der Mensch orientierungslosgeworden und sucht deswegendie Autorität von radikalen Parteien und Sekten.
Statt zur erlösenden Beichte geht manjetzt zum Psychiater. Dazwischen liegt das persönliche Drama: Die Geschichte einer Frau, die selbst jeden Glaubenan Gott verloren hat, aber einsam an der Spitze einer Weltreligion steht, der sie die ehemalige Bedeutung – aus Liebe zu den Menschen– wiedergeben möchte.
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