In 76 Tagen · Mi 13.01.Congress-Centrum Stadtgarten · 16 €

Der große Diktator 13.01.2027, 20:00

Chaplins Meisterwerk als bitterböse Satire: Hynkel und der Barbier spiegeln die Gefahren von Hass und Populismus heute.

Congress-Centrum Stadtgarten

Das Haus deines Termins
Sa 7.11.19:00Giora Feidman - For a Better World - Giora Feidman DuoCongress-Centrum Stadtgarten
Sa 7.11.20:00SWR1 Pop & Poesie - Viva la VidaCongress-Centrum Stadtgarten
Sa 14.11.20:00Alles OperCongress-Centrum Stadtgarten
So 15.11.15:00Pipi Langstrumpf in Schwäbisch GmündCongress-Centrum Stadtgarten
Mi 18.11.20:00Mutter Courage und ihre KinderCongress-Centrum Stadtgarten
Fr 20.11.19:30Dr. Mark Benecke – Serienmord - EXPEDITION ERDECongress-Centrum Stadtgarten

Worum es geht

Die Inszenierung von LTT-Intendant Thorsten Weckherlin ist keine Kopie des Meisterwerks Charlie Chaplins, sondern eine hochaktuelle Hommage. In einer Zeit, in der Populismus und Hassrhetorik weltweit wieder Konjunktur haben, schlägt diese Inszenierung die Brücke von 1939 direkt ins Heute. Die groteske Verwechslung des tomanischen Diktators Anton Hynkel mit einem jüdischen Barbier bildet den Ausgangspunkt von Charlie Chaplins erstem Tonfilm: eine bitterböse, dabei aber umwerfend komische Satire aus dem Jahr 1940, die es mitten im Zweiten Weltkrieg wagte, das pure Böse direkt zu verspotten. Der Film, der zu Chaplins erfolgreichstem Werk wurde, war in Nazi-Deutschland verboten. Chaplin setzt der Hass gebären den Rhetorik des megalomanen Führers die Aufrichtigkeit des namenlosen Barbiers entgegen, der mit seiner weltbekannten Schlussrede ein ewig gültiges Plädoyer für Menschlichkeit und Frieden hält. In der Doppelrolle Hynkel/Barbier ist Andreas Guglielmetti zu erleben. Ihm zur Seite steht ein spielfreudiges, achtköpfiges Ensemble.

Abend mitnehmen

Code mit dem Handy scannen oder Link teilen, dann hast du den Termin unterwegs dabei.