In 87 Tagen · So 24.01.Stadthalle Singen · 21 €

Der Abschiedsbrief 24.01.2027, 19:00

Eine Nacht voller Wut und Zärtlichkeit: Ehebilanz zwischen Leben und Tod.

Stadthalle Singen

Das Haus deines Termins
Do 12.11.19:30BlindStadthalle Singen
Sa 14.11.20:00Martina SchwarzmannStadthalle Singen
Sa 28.11.19:301. Symphoniekonzert - Muskelspiele und Neue WeltenStadthalle Singen
So 29.11.16:00Annis wilde Tierabenteuer – Die Live Show - Mit Annika PreilStadthalle Singen
Mi 9.12.20:00Bodo WartkeStadthalle Singen
Do 10.12.19:30Achtsam Morden 2Stadthalle Singen

Worum es geht

Schauspiel von Audrey Schebatmit Michaela May und Sigmar Solbach Deutsch von Leyla-Claire Rabih u. Frank Weigand Regie: Bernd Schadewald Bühne und Kostüm: Ragny Heini Komödie am Kurfürstendamm, Berlin30 Jahre Ehe. Und nicht mal eine Zeile zum Abschied. Maud kommt früher nach Hause als geplant. Sie findet ihren Mann Julien auf einem Stuhl stehend vor, die Schlinge schon um den Hals gelegt. Schock. Dann Wut. Nicht (nur) darüber, was er tun wollte – sondern darüber, dass er gegangen wäre ohne ein einziges Wort. Kein Brief, nichts. Nach drei Jahrzehnten. Was folgt, ist eine Nacht, in der Maud und Julien Bilanz ziehen: wütend, zärtlich, ungerecht, geistreich. Kindheitserinnerungen neben intimen Geständnissen, radikale Sinnfragen neben schonungslosen Abrechnungen. Eine Nacht, um sich endgültig zu verlassen oder von Neuem ineinander zu verlieben …Eine Gesellschaftskomödie über ein ernstes Thema Audrey Schebat, geboren in Paris, schreibt so, wie nur französische Autorinnen es zu können scheinen: ein Stück über Suizid, das zugleich eine echte Komödie ist – ohne zu trivialisieren, ohne zu beschönigen. Der Abschiedsbrief wurde 2023 in Paris mit Sophie Marceau in der Hauptrolle uraufgeführt und hat seither den Weg über die deutschsprachigen Bühnen angetreten. Warum dieser Abend Ein Stoff, der kein Abendthema scheut und doch nie schwer wird. Neunzig Minuten Ehezerreißprobe, in denen gelacht werden darf – und am Ende vielleicht auch geweint. Ein Abend, nach dem niemand wortlos nach Hause geht. Das Ensemble Michaela May als Maud – die Frau, die vor der Tür steht und nie wieder dieselbe sein wird. Durchbruch 1974 mit den Münchner G‘schichten, seither über 250 Film- und Fernsehproduktionen (u. a. Kir Royal, Tatort). Dass sie Kammerspiel kann wie kaum eine Zweite, beweist sie seit Jahrzehnten auf der Bühne. Sigmar Solbach als Julien – der Mann auf dem Stuhl, der erklären muss, was nicht zu erklären ist. Einem Millionenpublikum vertraut als Dr. Stefan Frank (1995–2001), dem Theater über alle TV-Jahre hinweg treu geblieben. „Vielleicht können das nur französische Komödien-Autorinnen und -Autoren: über das ernste Thema Suizid eine Gesellschaftskomödie schreiben, ohne respektlos oder überheblich zu klingen.“ – NDR„Der Abschiedsbrief vereint Humor mit Lebensfragen – und endet ganz anders als erwartet. Ein temporeiches und komisches Hin und Her.“ – Hamburger AbendblattHINWEIS: Das Stück behandelt das Thema Suizid. Wer sich selbst in einer Krise befindet oder jemanden kennt, dem es so geht, findet Hilfe bei der Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 – rund um die Uhr, anonym und kostenfrei.

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