Sonntag, 13. Dezember

Sonntag in Berlin

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In 40 Tagen · So 13.12.TD Berlin · 11 €

Das Blech des Menschen Ist Unantastbar - Autodestruktion 13.12.2026, 18:00

Im umgebauten Theatersaal werden überfahrene Marderwesen zu Geistern, die sich über die Kabel der Autos hermachen, und das Blech wird zum Ziel des Spotts.

Dein Sonntagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 18:00
18:00 freiJürgen Kuttner - VideoschnipselabendTheater Adlershof
18:00DAS BLECH DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR - AUTODESTRUKTIONTD Berlin
Dein Termin
19:00SchlagersüsstafelGalli Theater Berlin
19:00Unter Uns - Eine deutsch-chilenische MigrationsgeschichteTheatre Pool
19:0015 Jahre Markus Krebs - Das Beste aus 6 Live-ProgrammenUber Eats Music Hall
20:00Nach MitternachtTheater am Frankfurter Tor
20:00Clärchens Chocolate SlamClärchens

TD Berlin

Das Haus deines Termins
Fr20:00RÄUBER VON SCHILLER - WiederaufnahmeTD Berlin
Sa20:00RÄUBER VON SCHILLERTD Berlin
Fr 13.11.20:00IN:KON:SIS:TEN:ZEN - WiederaufnahmeTD Berlin
Sa 14.11.20:00IN:KON:SIS:TEN:ZENTD Berlin
Do 19.11.20:00LASS SIE VERROTTEN!: ANTIGONES PARALLAXE - Berlin-PremiereTD Berlin
Fr 20.11.20:00LASS SIE VERROTTEN!: ANTIGONES PARALLAXETD Berlin

Worum es geht

‚Berlin autofrei‘ ist gescheitert, alle dürfen mit dem SUV in die ehemalige Fußgängerzone und Deutschland bleibt Autoland! Ungebetenes Berühren der Karosserie gilt dem Besitzer als Übergriff. Darum steht nun im Grundgesetz: Das Blech des Menschen ist unantastbar. Denn auch das moderne Selbst möchte unberührt bleiben und schiebt die ökologische Katastrophe vor sich her. Wir schreiben das Jahr 2036! Alle Theater Berlins sind jetzt Parkhäuser. Bekanntlich schauen Autos „weder links noch rechts“ (Merz). Auf asphaltierten Geraden bahnen sie sich ihre Verkehrsordnung und fahren regelrecht über Leichen. Wo Autos fahren, versammelt sich kein Mensch. Und wo Autos parken? Wer sich mit der Hoffnung auf kulturelle Auto-Destruktion in den zum Parkdeck 2 umfunktionierten Theatersaal in der Klosterstraße 44 verirrt, trifft dort auf überfahrene Marderwesen in Overalls, die schon zu Lebzeiten Widerstand leisteten. Als blutverschmierte Roadkill-Geister kehren sie zurück und knabbern schon wieder an den Kabeln der PKW, die die Welt bedeuten. Sie rücken den Kraftwagen mit den Inbusschlüsseln des Komischen zu Leibe. Was hätte Brecht dazu gesagt? Er liebte Autos und schrieb ein Werbegedicht, wofür er ein Auto bekam. Das setzte er vor den Baum und brach sich eine Kniescheibe. Das neue Auto beschlagnahmte die SS. Da sind sie wieder, die Nazis, nicht nur als Volkswagengründer Teil dieser obsessiven Geschichte.PERFORMANCE Maika Knoblich / Stephanie Petrowitz / Vanessa Stern REGIE Vanessa Stern KOSTÜME Jelka Plate BÜHNE Eike Böttcher DRAMATURGIE Dietmar Schmidt LICHTDESIGN Maika Knoblich SOUND-DESIGN Klaus Gruber KÜNSTLERISCHE MITARBEIT Marie Pooth KÜNSTLERISCHE PRODUKTIONSLEITUNG Anne Inken Bickert PRESSE Nora Gores LIVE-TRANSKRIPTION Nadine Köhne GEFÖRDERT DURCH die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

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