Samstag, 14. November

Samstag in Jena

9 Termine
In 14 Tagen · Sa 14.11.Theaterhaus Jena · 20 €

Das blaue Haus 14.11.2026, 20:00

Im blauen Haus des Theaterhaus Jena steigen existenzielle Fragen auf, die in Melancholie und Mysterium verweben.

Dein Samstagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 20:00
18:00ARCHSPIRE * Crown Magnetar * The Zenith Passage * AnalepsyF - Haus
Symbolbild (KI)
19:00Stadt der Tiere // Theaterstück des Freie Bühne Atelier frei nach Georg OrwellKulturschlachthof Jena
Symbolbild (KI)
19:30Miriam CarbeErnst-Abbe-Bücherei
19:30CAOSONORA | GHOSTONES | ZERYNTHIARosenkeller
Symbolbild (KI)
20:0035 Jahre Mutabor - Alle FarbenKassablanca Gleis 1
Symbolbild (KI)
20:00Das blaue HausTheaterhaus Jena
Dein Termin
23:00Rose NightclubbingRosenkeller
Symbolbild (KI)

Theaterhaus Jena

Das Haus deines Termins
Heute19:00Wenn das Haus atmetTheaterhaus Jena
Heute21:00BraveheartTheaterhaus Jena
Mo18:30 freiEs könnte auch anders sein.Theaterhaus Jena
Di20:00Die Hundekot-AttackeTheaterhaus Jena
Do18:00Traum und AlltagTheaterhaus Jena
Di 10.11.19:00 freiKonzeptionsprobe: »Sogno Numero Sette« & »Räuber Hotzenplotz«Theaterhaus Jena
Symbolbild (KI)

Worum es geht

Die Uraufführung von Merle Zurawski und Team erzählt von einem Haus, in dem eine Familie lebt, liebt und streitet – und von dem ganzen Universum, das zwischen seinen Wänden entsteht. Zwischen Erinnerungsfragmenten und Vorabendserie werden Fragen rund um das Leben, Zusammenleben und Aneinandervorbeileben verhandelt, über denen stets die Endlichkeit wabert. Wie kann sich aus den Bruchstücken Mutter, Vater, Tochter, Sohn, der längere Zeit abwesend war, und der Großmutter, die den ganzen Tag vor dem Fernseher sitzt, eine Gemeinschaft entwickeln? Wie funktionieren kollektive und individuelle Erinnerung? Und was bleibt übrig, wenn Erinnerungen, Zeit und Raum zu verschwimmen beginnen? Junghanns‘ Text entfaltet sich in Fragmenten: Splitter familiären Zusammenlebens lösen sich zunehmend von Logik und Chronologie. Gespräche brechen ab, Gedanken überlagern sich, Zeiten verschieben sich. Nach und nach entsteht der Eindruck, dass nicht nur die Figuren, sondern auch das Haus selbst zum Träger von Erinnerungen wird – zu einem gemeinsamen Gedächtnisraum der Familie. Zugleich breitet sich ein rätselhafter Pelz aus, der das Haus und seine Bewohner*innen Stück für Stück überwuchert.» Das blaue Haus« zeigt keine kaputte Familie im klassischen Sinn. Vielmehr entsteht das Bild eines Systems, in dem Sprache zerfällt, Zeit instabil und Verdrängtes allmählich sichtbar wird. Das Haus ist dabei nicht bloß Kulisse, sondern Erinnerungsraum – ein Ort, an dem sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft begegnen. Regie: Merle Zurawski Bühne & Kostüm: Nele Schiller & Kathrin Frech Musik: Hans Könnecke Choreografie: Rebecca De Toro Dramaturgie: Lukas Pergande

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