Sonntag, 28. Februar

Sonntag in Münster

4 Termine
In 123 Tagen · So 28.02.Erbdrostenhof · 29 €

Chapeau Classique: Suyoen Kim und Annika Treutler: Appassionata 28.02.2027, 18:00

Ein Abend voller Hingabe: Kim und Treutler spielen Beethovens erste Violinsonate, Szymanowskis Klang-Poesie, Schumanns Miniaturen und Griegs c-Moll-Sonate.

Dein Sonntagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 18:00
18:00Chapeau Classique: Suyoen Kim und Annika Treutler: AppassionataErbdrostenhof
Dein Termin
19:00Lena&Linus - Wo führt das hin? – Tour 2027Skaters Palace
19:00Die Pubertäts-Docs (Dr. Jan-Uwe Rogge und Matthias Jung) - Chill mal! Pubertät - Loslassen und halt gebenKap.8 im Bürgerhaus Kinderhaus

Erbdrostenhof

Das Haus deines Termins
So 22.11.18:00 freiChapeau Classique: GWK Förderpreise 2026 - Preisverleihung mit KonzertErbdrostenhof
So 13.12.18:00Chapeau Classique: Ensemble Odyssee - Venedigs Glanz am Dresdner HofErbdrostenhof
So 31.1.18:00Chapeau Classique: NWD Bläserquintett & Ah Ruem Ahn: Pour faire plaisir - Um Freude zu machenErbdrostenhof

Worum es geht

Hingabe, seelische Tiefe, Meisterschaft, höchste Sensibilität: Suyoen Kim, Erste Konzertmeisterin des Berliner Konzerthausorchesters, internationale Preisträgerin und gefragte Solistin, und Annika Treutler, vielfach ausgezeichnete, international gastierende Pianistin und Professorin in Trossingen, nehmen mit auf eine „Appassionata“-Tour durch vier musikalische Welten. Beethoven lebt! Voll spielen Kim und Treutler dramatische Dialogizität und Vorwärtsdrang, Witz, Frische, Leichtigkeit und Eleganz seiner ersten Violinsonate aus. Auf diese klassische Struktur lassen sie mit Szymanowskis „Mythes“ impressionistisch-symbolistische Klang-Poesie folgen. Hier ist Mythos nicht Story, sondern flirrendes Kopfbild und Seelenverfassung, Atmosphäre, Traum, Rausch. Die Gestalten sind aufgelöst in Musik: die Nymphe Aretusa, von Artemis vor dem Übergriff des Flussgottes Alpheios in eine Quelle verwandelt; Narziss, der selbstverliebt sein Bild im Wasser betrachtet; archaischer Tanz, verführerischer Flirt, augenzwinkernde Ruhe und Verschwinden mit Dryaden, weiblichen Baumgeistern, und einem freundlich-lockenden Pan, dem Gott der Wildnis und Wälder, der Hirten, der Flöte, ein Wesen aus Ziegenbock und Mann. Intime Innerlichkeit, voller Wärme und Klarheit dagegen in Clara Schumanns Miniaturen: lyrischer Gesang, spielerisch-zarte Leichtigkeit und zurückhaltend-leidenschaftliche Bewegtheit prägen ihre „Drei Romanzen“. Nordisch-spätromantische Weite, ein tragischer Grundton, expressive Harmonik, äußerste Dramatik bei Höchstspannung und orchestraler Größe in Griegs dritter Violinsonate in c-Moll, seinem kammermusikalischen Hauptwerk. Eruptiv bäumt sich der erste Satz zu Beginn auf, ein zweites lyrisches Thema scheint bloß Entspannung zu bringen, ein existenzieller Konflikt bebt. Schlichtheit und Innigkeit in der volksliedhaften Sehnsuchtsmelodie der Romanze. Dramatisch treibt der letzte Satz vorwärts, Rhythmen, die an norwegische Volkstänze erinnern, unterbrochen von lyrischen Episoden, bis das finale C-Dur die Spannung überwindet: ein hart errungener Triumph. PROGRAMM:Appassionata Ludwig van Beethoven (1770–1827): Sonate in D-Dur, op. 12 Nr. 1, für Klavier und Violine Karol Szymanowski (1882–1937): Mythes, Troi Poèmes, op. 30 Clara Schumann (1819–1896): Drei Romanzen, op. 22 Edvard Grieg (1843–1907): Violinsonate Nr. 3 in c-Moll, op. 45

Abend mitnehmen

Code mit dem Handy scannen oder Link teilen, dann hast du den Termin unterwegs dabei.