Donnerstag, 26. November

Donnerstag in Bochum

4 Termine
In 28 Tagen · Do 26.11.Christuskirche Bochum · 36,20 €

BUGGE WESSELTOFT - It's Snowing On My Piano 26.11.2026, 20:00

Bugge Wesseltoft verzaubert mit stillen Weihnachtsmelodien am Klavier, eine meditative Klangreise voller ergreifender Schönheit.

Dein Donnerstagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 20:00
18:30BrauKultTour 2026Privatbrauerei Moritz Fiege
19:00Týr / Twilight Force / Dragonland / Vanaheim - VALHALLA CALLING EUROPE 2026Matrix Bochum
19:00Archivkino: Eine Stadt wird braunStadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
20:00BUGGE WESSELTOFT - It's Snowing On My PianoChristuskirche Bochum
Dein Termin

Christuskirche Bochum

Das Haus deines Termins
Morgen20:00KONSTANTIN WECKER - Der Liebe zuliebeChristuskirche Bochum
Fr 6.11.20:00HERBERT PIXNER PROJEKT - Tour 2026Christuskirche Bochum
Sa 7.11.20:00LONG DISTANCE CALLING - The Phantom VoidChristuskirche Bochum
Do 12.11.20:00POPPY ACKROYD - LiminalChristuskirche Bochum
Fr 13.11.20:00ULTIMATE EAGLES - Eagles Music ShowChristuskirche Bochum
Sa 21.11.20:00MEMENTO ODESA 2026 - Sebastian Studnitzky & Band / Odesa Chamber Orchestra - Leitung: Volodymyr DykyiChristuskirche Bochum

Worum es geht

Bugge allein am Klavier, er meditiert über ein paar Melodien, Weihnachtsmelodien. Klingt banal, ist von ergreifender Schönheit. Kein anderer, der in der Lage wäre, ein solches Gefühl zu wecken, so atmosphärisch dicht. Und das mit einer Musik, von der man denken möchte, sie sei ausgedeutet: Wesseltofts Solo, haben uns viele gesagt, sei die einzige Weihnachtsmusik, die sie überhaupt noch hören könnten. Oder wie es die WAZ mit reichlich Understatement schrieb: „In ihrer fast überirdischen Schönheit ist dies die größte Weihnachts-CD, die der zeitgenössische Jazz je hervorgebracht hat.“Und das ist nicht das Urteil eines einsamen Jazz-Fans in einer Zeitungsredaktion, Bugges Solo ist das best-verkaufte Album, das jemals bei ACT erschienen ist. Wo ja nun auch die Alben von Nils Landgren erscheinen und von Michael Wollny und E.S.T. und …Nur dass auch dies nicht erklärt, warum Bugges Meditationen so in den Bann nehmen, denn eigentlich passiert nicht viel. Außer dass Bugge jedem Ton die Lebenszeit schenkt, die es braucht, um ihn tatsächlich zu hören. Jeder Akkord eine kleine Epoche, die anhebt und anhält und verklingt. Hören, als hätte man noch nie gehört. Wesseltoft "dekonstruiert" nicht, er "rekomponiert" nicht, eher ist es so, als durchwanderte er die Räume zwischen den Tönen. Als weise jeder Ton dem nächsten einen Weg, als glitte man an unsichtbarer Hand geführt sanft durch eine Traumwelt der Töne. Das gewinnt eine Intensität, wie sie in die Kindheit ragt, als man imstande war, allen Dingen, die um einen waren, Töne abzulauschen. Als man gewiss sein konnte, dass eine Melodie, innig gespielt, Engel herbeirufen kann. Und tatsächlich hatte Bugge, als er das Album eingespielt hat  –  Siggi Loch, der Chef von ACT, hatte ihn gebeten, über ein Gemälde des US-amerikanischen Künstlers Ardy Strüwer zu improvisieren, das in der Wohnung von Nils Landgren hing; Titel des Bildes: „It’s Snowing On My Piano“  –  hatte also Bugge seine kleine Tochter Maren auf dem Schoß, sie war zweieinhalb Jahre alt, die erste Hörerin seiner Meditationen, die erste, die sein Spiel gefühlt hat.  Als dann das Album im Advent 1997 erschien, schrieb Oslos größte Tageszeitung DAGBLADET: „Bugge Wesseltoft hat die schönste Weihnachtsplatte aufgenommen, die ich je gehört habe.“ Und langsam wie sein Spiel machte die Erfahrung ihre Runde: 2005 hat Bugge seine Meditationen erstmals in Oslo live gespielt vor gerade mal hundert Hören: "Ich begann leise und langsam zu spielen, genau wie auf dem Album. Nach ein paar Songs konnte ich das tiefe Atmen des Publikums hören. ‚Oh Gott, das muss für sie so langweilig sein‘, dachte ich und war mir sicher, dass sie zur Pause alle gehen würden. Aber nach dem Konzert erzählten mir alle, was das für eine großartige Erfahrung für sie gewesen war." Die Weihnachtserfahrung. 2010 ging Bugge mit ihr zum ersten Mal auf eine kleine, erlesene Konzertreihe, eines der fünf Konzerte spielte er bei uns. Jetzt kommt er erneut für einen unfassbar schönen Abend. Oder sagen wir …

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