Freitag, 26. Februar

Freitag in Wiesbaden

5 Termine
In 117 Tagen · Fr 26.02.Theater im Pariser Hof · 24 €

Anna Möbus und Charlotte Welling // Zwischen Sex und Ex – Machen Männer wirklich glücklich? 26.02.2027, 19:30

Zwei Frauen, ein Kühlschrank und ein virtuelles Hochzeitsdrama, schwarzer Humor garantiert!

  • Geöffnet 19:00–23:00 · laut Google Maps

Dein Freitagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 19:30
19:30Baby of the Bunch / SnuckoutsKreativfabrik
19:30Anna Möbus und Charlotte Welling // Zwischen Sex und Ex – Machen Männer wirklich glücklich?Theater im Pariser Hof
Dein Termin
20:00Martin Sierp - „MEIN BESTES STÜCK - BEST OF 10 JAHRE“Thalhaus Wiesbaden
20:00Keiner hat gesagt, dass du ausziehen sollstKammerspiele
Symbolbild (KI)
The Menzingers / Special Guests: The FlatlinersKulturzentrum Schlachthof Wiesbaden

Theater im Pariser Hof

Das Haus deines Termins
Do19:30Florian Simbeck // EhrenpapaTheater im Pariser Hof
Fr19:30Fee Brembeck // Komm du erst mal aus meinem Alter!Theater im Pariser Hof
Sa19:30Jonas Greiner // Auf AugenhöheTheater im Pariser Hof
So 8.11.19:30Onkel Fisch // Hoffnung - ein ServiervorschlagTheater im Pariser Hof
Do 12.11.19:30Benni Stark // Schon lustig wenn’s witzig istTheater im Pariser Hof
Fr 13.11.19:30Jakob Heymann // Musik für OptimistenTheater im Pariser Hof

Worum es geht

Anna Möbus und Charlotte Welling // Zwischen Sex und Ex – Machen Männer wirklich glücklich? Text: Thomas Reis Regie: Joe Knipp Auf der Bühne: Anna Möbus und Charlotte Welling Zwei Frauen, ein Kühlschrank und die alles entscheidende Frage: Machen Männer wirklich glücklich? Das ist zweifelsfrei eine Frage, die eingedenk der Tatsache, dass depperte Despoten, bildungsferne Milliardäre und postpotente Potentaten die Welt derzeitschamlos zerlegen, nicht vorbehaltlos mit „ja“ zu beantworten ist. Wir leben in endemischen Zeiten soziophober Einsamkeit, nationaler Tollwut, feministischer Schnappatmung und machistischer Zwangsneurosen. Die Welt, wie wir sie kannten, ist uns restlos abhandengekommen. Alle sind von der Rolle, zwei suchen nach Orientierung, politisch, privat, pointiert und notgedrungen, zweiherausragende Kabarettistinnen, wie sie die kleine Kunst selten erlebt hat zünden ein Feuerwerk der schrägen der Reflexion. Anna und Charlotte, zwei zauberhafte und geistreiche Frauen, nach eigenen Angaben knapp 30, werden zu einer Hochzeit eingeladen, einer On-Line-Hochzeit. Das Format hatsich inzwischen etabliert, denn die virtuelle Bewirtung ist einfach deutlich günstiger als jede analoge Orgie. Als Einladung erhalten beide eine detaillierte Gebrauchsanleitung zur heimischen Durchführung der Festivität nebst einer umfangreichen Einkaufsliste. Am Tag des emotionalen Hochfestes machen sich beide vorschriftsmäßig schick, um sich anschließend feierlich gewandet in eine Video-Konferenz zu schalten, denn Klara, ihre beste Freundin, heiratet ihren besten Freund, Max, virtuell, aber in echt. Die Trauung findet ebenso wie die Party am Bildschirm statt, der einzige reale Gastgeber ist der Kühlschrank. Es entwickelt sich ein ebenso dramatischer wie angetrunkener Diskurs über das große, bunte Ganze und das verflixte, schwarze Kleine, über das Wesen der Beziehung, der Sehnsucht, der Hoffnung, des Glücks und über den praktischen Nutzen des Ehemanns, ein irrwitziger Dialog über die Groteske des Lebens. Durch den sich sukzessive erhöhenden Alkoholspiegel, den der freundliche Kühlschrank, präzise den Anweisungen des Partydrehbuchs folgend, befördert, eskaliert das Wedding-Event zu einem Beziehungsdrama ohne Beziehung, kein „Dinner for One“, eine „Wedding for Two“, die selber gar nicht heiraten und auch sonst nicht wirklich teilnehmen können, weder am Glück der anderen, noch am eigenen. Beide sind gefangen im Dilemma der anwesenden Abwesenheit und der unerträglichen Digitalität des Seins. Ein unfassbar lustiger Abend mit irren Wendungen, verblüffenden Überraschungsmomenten, brüllender Situationskomik und enorm originellen Fragen auf die Antworten des Lebens. Nein, umgekehrt. Zwischen Sex und Ex, das ist tabuloser Spaß, da gibt es keine Obergrenze für schwarzen Humor und flüchtige Zoten, da wird kein Lacher abgeschoben, selbst hemmungslose Schenkelklopfer erhalten Bleiberecht, solange sie sich nur auf die eigenen Schenkel klopfen. Foto: Thomas Welling

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