Mittwoch, 11. November

Mittwoch in Darmstadt

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Alice Hasters: Anti Opfer – Gegen die neue Verachtung von Verletzlichkeit 11.11.2026, 20:00

Alice Hasters analysiert den Wandel zwischen Härte und Verbundenheit und zeigt die Kraft der Solidarität als Gegenentwurf.

Dein Mittwochabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 20:00
18:00La Da Di Da Fastnachts WiesnAlsfelder Str. 16 Messplatz
18:00MidissageHochschule Darmstadt – Fachbereich Architektur
19:00Tatzefatz - Märchendinner (Weihnachtsprogramm)Gasthaus „Die Linde“
19:30HinterhofstoryKikeriki Theater
Symbolbild (KI)
20:00Alice Hasters: Anti Opfer – Gegen die neue Verachtung von VerletzlichkeitCentralstation
Dein Termin
20:15Julia Dippel liest aus „Kashmere Rises“Darmstadt
20:30Good Luck, Have Fun, Don't DieStudentischer Filmkreis an der TU Darmstadt
Symbolbild (KI)

Centralstation

Das Haus deines Termins
Heute20:00Wissenschaft im Rampenlicht: Dominik Eulberg: Prachtliebe & Wunderfakten – Die BiodiversitätsshowCentralstation
Heute22:30Centralstation ist Anders pres. Dominik EulbergCentralstation
Morgen12:00 freivinocentralWeinTreffen 2026Centralstation
Morgen22:30Mellow Weekend: Halloween SpecialCentralstation
So17:00Collectif PourquoiPas: Dies ist keine ÜbungCentralstation
Mo20:00Miriam Davoudvandi: Das können wir uns nicht leistenCentralstation

Worum es geht

In Talkshows, in Bundestagsdebatten, am Abendbrottisch – überall wird über »Opfer« gesprochen. Doch zunehmend sind damit nicht Menschen gemeint, denen Unrecht widerfahren ist. Sondern solche, die die Harmonie stören, als verweichlicht gelten, andere herunterziehen oder sich über sie stellen wollen.» Opfer« – das ist längst ein Vorwurf geworden. Wenn Menschen nicht so viel jammern würden, heißt es, hätten wir nicht so viele Probleme. Was passiert in unserer Gesellschaft, wenn Sensibilität als elitär gilt, das »Recht des Stärkeren« dagegen als egalitär und authentisch? In ihrem neuen Buch beschreibt Alice Hasters einen medial verstärkten kulturellen Wandel, der nicht zufällig mit einem Aufschwung von Autoritarismus und Faschismus einhergeht. Doch auch diese Systeme brauchen »Opfer«: vermeintlich fragile, verwundbare Figuren, die es zu schützen gilt, um die Politik der Härte zu rechtfertigen – Frauen und Kinder, die »europäische Kultur« oder der »Wohlstand«.Mit intellektueller Unruhe und unbeirrter Klarheit benennt Hasters die verheerenden Folgen dieser Politik und stellt ihnen die politische Kraft der Verbundenheit gegenüber – am Mittwoch, dem 11. November, in der Centralstation.[Foto: © Joanna C. Schröder]

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