Mittwoch, 3. März

Mittwoch in Nürnberg

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In 126 Tagen · Mi 03.03.Germanisches Nationalmuseum · 34,20 €

Äneas Humm, Bariton & Daniel Heide, Klavier - "Heldenträume" Liederabend und Klavier solo 03.03.2027, 19:30

Heldenlieder von Schubert bis Wagner und ein Zeugnis des Geistes von Viktor Ullmann.

  • Geöffnet 10:00–20:30 · laut Google Maps oder OpenStreetMap

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Worum es geht

"Heldenträume"Was träumen Helden? Schubert, Grieg, Ullmann und Wagner erzählen in ihren Liedern von Sehnsucht, Grösse und dem leisen Zweifel hinter der starken Geste. Bariton Aeneas Humm und Pianist Daniel Heide gehören zu den gefragtesten Lied-Duos ihrer Generation - ihre gemeinsamen Auftritte sind Ereignisse, die berühren und uns in ihren Bann ziehen. Aeneas Humm und Daniel Heide stellen Werke vor, die sie seit Beginn ihrer Karriere begleiten. Liedkunst auf höchstem Niveau: subtil, intensiv und voller menschlicher Wahrheit. Franz Schubert (1797–1828) Des Wanderers Nachtlied op. 80 Nr. 1 Der Wanderer op. 4 Nr. 1 Sylvia op. 106 Nr. 4- Klavier solo Edvard Grieg (1843–1907) Gruss op. 48 Nr. 1 Zur Rosenzeit op. 48 Nr. 5 Ein Traum op. 48 Nr. 6 Clara Schumann (1819–1896) Ich stand in dunklen Träumen op. 13 Nr. 1 Der Mond kommt still gegangen op. 13 Nr. 4 Die Loreley WoOViktor Ullmann (1898–1944) Liederbuch des Hafis Vorausbestimmung Betrunken Unwiderstehliche Schönheit Lob des Weines- Klavier solo Richard Wagner (1813–1883) Wesendonck-Lieder WWV 91 Der Engel Stehe still Im Treibhaus Schmerzen Träume Änderungen vorbehalten. Zu träumen bedeutet nicht, der Wirklichkeit auszuweichen - es bedeutet, ihr standzuhalten. Franz Schubert schrieb seine dunkelsten Lieder als Kranker, dem die Gesellschaft fremd geworden war. Edvard Grieg behauptete eine norwegische Tonsprache in einer Zeit politischer Unfreiheit. Clara Schumann komponierte gegen den Widerstand einer Epoche, die Frauen diese Stimme kaum zugestand. Richard Wagners Wesendonck-Lieder sind das Protokoll einer unmöglichen Liebe - und der Keim, aus dem Tristan und Isolde entstehen sollte. Sie alle haben geträumt, wo andere schwiegen. Unter ihnen allen ragt Viktor Ullmann heraus - nicht nur als Künstler, sondern als Zeuge. 1942 wurde der Schüler Arnold Schönbergs nach Theresienstadt deportiert. Dort komponierte er weiter: Opern, Sonaten, Lieder. Sein Liederbuch des Hafis, vertont nach den Versen des persischen Dichters, ist ein Akt der Gegenwehr durch Schönheit - die Beschwörung von Rausch, Liebe und geistiger Freiheit unter den Bedingungen der Vernichtung. 1944 wurde Ullmann in Auschwitz ermordet. Sein Werk hat überlebt. In diesem Programm erklingt es als das, was es ist: ein heroisches Zeugnis des menschlichen Geistes. Aeneas Humm, Bariton Aeneas Humm, geboren 1995 in Richterswil, zählt zu den aufregendsten Bariton-Talenten seiner Generation. Aufgewachsen am Zürichsee, begann er seine musikalische Laufbahn mit sechs Jahren als Mitglied der Zürcher Sängerknaben. Nach dem Studium an der Hochschule für Künste Bremen setzte er seine Ausbildung 2017–2019 an der renommierten Juilliard School in New York fort, wo er bei Edith Wiens studierte und in der Carnegie Hall debütierte. Humm vereint drei Sparten auf höchstem Niveau: Oper, Lied und Oratorium. Auf der Opernbühne gastierte er u. a. am Gran Teatre del Liceu Barcelona, an der Staatsoper Hamburg, am Theater an der Wien, an der Opera Roma sowie am Teatro La Fe…

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