Montag, 28. Dezember

Montag in Karlsruhe

7 Termine
In 61 Tagen · Mo 28.12.marotte Theater · 20 €

Adams Äpfel 28.12.2026, 20:00

Schwarze Komödie: Sebastian Kreuz lässt Puppen und Charaktere auf einem Tisch tanzen, untermalt von Nine Inch Nails.

Dein Montagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 20:00
17:00Der Zauberer von OzBadisches Staatstheater Karlsruhe
Symbolbild
19:00Winterzauber: Ballett-Geschichten im Kerzenschein mit live KammerorchesterBadnerlandhalle Karlsruhe
19:30Disco Queen – Im Fieber der 70erDas Sandkorn Theater & Mehr
20:00Adams Äpfelmarotte Theater
Dein Termin
20:15Die Spiegelfechter — Blick zurück nach vorn!Kabarett in der Orgelfabrik - Die Spiegelfechter

marotte Theater

Das Haus deines Termins
Heute10:00Die Olchis (ab 5 Jahren)marotte Theater
Morgen10:00Der Grüffelo (ab 4 Jahren)marotte Theater
Fr20:00Was man von hier aus sehen kannmarotte Theater
Sa11:00Teufelchen und die Pfannkuchen (ab 4 Jahren)marotte Theater
So16:00Die Olchis (ab 5 Jahren) - Zusatzvorstellungmarotte Theater
Mi 4.11.10:00Der kleine Eisbär (ab 3 Jahren)marotte Theater

Worum es geht

Adam ist der Neuzugang in Ivans Resozialisierungscamp. Ivan will aus Adam einen guten Menschen machen. Adam wehrt sich erfolgreich. Gut kämpft gegen Böse und schon steht der Verlierer fest. Doch dann mischt sich plötzlich eine dritte Macht ein. Eine bissig schwarze Komödie mit absurden Situationen, skurrilen Charakteren, Schusswaffen und Apfelkuchen. Die Inszenierung nimmt die Charaktere der Filmgeschichte als Steilvorlage. Die Fotos können der Dynamik der Inszenierung nicht gerecht werden – da sie das sehr intensive Spiel von Sebastian Kreuz nur fragmentarisch zeigen. Sebastian Kreuz, vielen Karlsruhern noch aus zahlreichen Inszenierungen des Staatstheaters in Erinnerung, ist der Erzähler in Adams Äpfel – und die eigentliche Hauptfigur. Er spielt alle Rollen, schlüpft sekundenschnell in die Charaktere, treibt als göttlicher teuflischer Puppenspieler mit Rasanz und Präzision die Geschichte um das Gute und das Böse im Menschen voran. Dieses Handwerk beherrscht er großartig. Die von Bühnenbildner Matthias Hänsel nur fragmentarisch ausgeformten Puppen werden- im Sinne des Wortes- unheimlich lebendig, wenn er ihnen sein Mienenspiel, seine Gestik, seine Sprache leiht. Auf einem überdimensionalen Tisch bewegen sie sich wie auf einem Schachbrett. Sie wirken wie Figuren aus einem grotesken Comic – und auf der leeren Fläche unendlich einsam und verletzlich. Zwischen der grotesken Überzeichnung der Charaktere und ihrer verletzlichen Menschlichkeit bewegt sich die Geschichte und das emotionale Spiel von Sebastian Kreuz. Der sanft höllische Elektro-Punk von „Nine Inch Nails“ gibt als Soundtrack eine weitere Dimension hinzu. Spiel: Sebastian Kreutz Bühne und Figuren: Matthias Hänsel Regie: Friederike Krahl Spieldauer: 80 Min. ohne Pause

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