Mi 14. April · 19:30
8. Sinfoniekonzert 14.04.2027, 19:30
Ludwig van Beethoven (1770–1827) Tripelkonzert C-Dur op. 5638 César Franck (1822–1890) Sinfonie d-Moll Amelio Trio Johanna Schubert // Violine Merle Geißler // Violoncello Philipp Kirchner // Klavier Florian Ludwig // Dirigent Während in einem Solokonzert üblicherweise ein Soloinstrument dem Orchester gegenübersteht, selten auch zwei Soloinstrumente, sind es in Ludwig van Beethovens (1770–1827) Tripelkonzert C-Dur op. 56 mit Solo-Violine, -Violoncello und -Klavier gleich drei solistische Instrumente. Es ist Beethovens Versuch, die kammermusikalische Gattung des Klaviertrios mit der sinfonischen Form zu vereinen. Bei der Uraufführung 1808 im Gewandhaus zu Leipzig reagierte das Publikum eher kühl. Im selben Jahr wurden in Wien mit Beethovens 5. und 6. Sinfonie zwei Schwergewichte der Orchesterliteratur uraufgeführt. Das Tripelkonzert steht oft zu Unrecht im Schatten seiner Schwesterwerke. Ein weiteres Werk, das es aufgrund seiner Eigentümlichkeit schwer hatte, sich beim Publikum durchzusetzen, ist die Sinfonie d-Moll von César Franck (1822–1890). Allein die Abfolge der Tonarten in den einzelnen Sätzen war kühn gewählt. Francks Pariser Komponisten-Kollegen machten sich reihenweise lustig über die „Bestätigung einer Unfähigkeit“. Spätestens beim jubilierenden Schluss der Sinfonie fragt man sich allerdings, wie solche Urteile einst zustande gekommen sind. Heute gehört das Werk zum gern gespielten Standrad-Repertoire und erfreut sich einer großen Publikumsgunst.
Worum es geht
Ludwig van Beethoven (1770–1827) Tripelkonzert C-Dur op. 5638 César Franck (1822–1890) Sinfonie d-Moll Amelio Trio Johanna Schubert // Violine Merle Geißler // Violoncello Philipp Kirchner // Klavier Florian Ludwig // Dirigent Während in einem Solokonzert üblicherweise ein Soloinstrument dem Orchester gegenübersteht, selten auch zwei Soloinstrumente, sind es in Ludwig van Beethovens (1770–1827) Tripelkonzert C-Dur op.
56 mit Solo-Violine, -Violoncello und -Klavier gleich drei solistische Instrumente. Es ist Beethovens Versuch, die kammermusikalische Gattung des Klaviertrios mit der sinfonischen Form zu vereinen.
Bei der Uraufführung 1808 im Gewandhaus zu Leipzig reagierte das Publikum eher kühl. Im selben Jahr wurden in Wien mit Beethovens 5. und 6. Sinfonie zwei Schwergewichte der Orchesterliteratur uraufgeführt.
Das Tripelkonzert steht oft zu Unrecht im Schatten seiner Schwesterwerke. Ein weiteres Werk, das es aufgrund seiner Eigentümlichkeit schwer hatte, sich beim Publikum durchzusetzen, ist die Sinfonie d-Moll von César Franck (1822–1890).
Allein die Abfolge der Tonarten in den einzelnen Sätzen war kühn gewählt. Francks Pariser Komponisten-Kollegen machten sich reihenweise lustig über die „Bestätigung einer Unfähigkeit“.
Spätestens beim jubilierenden Schluss der Sinfonie fragt man sich allerdings, wie solche Urteile einst zustande gekommen sind. Heute gehört das Werk zum gern gespielten Standrad-Repertoire und erfreut sich einer großen Publikumsgunst.
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