Freitag, 6. November

Freitag in Freiburg

37 Termine
In 9 Tagen · Fr 06.11.Theater im Marienbad · 18 €

40. Freiburger Literaturgespräch: Kombiticket Debütant*innenball und Comiclesung inkl. Drink 06.11.2026, 18:00

Drei Debüts, drei Songs, ein Abend: Roadnovel, Familiengeschichte und Affenliebe treffen auf intensive Fragen.

Dein Freitagabend

Nach Uhrzeit, dein Termin um 18:00
17:00GANTER Brau-Erlebnis FührungBrauerei Ganter
17:30Stadionführungen - Europa Park Stadion 2026/2027 - EinzelticketbuchungEuropa-Park Stadion
18:00DEBÜTANT*INNENBALL: Anja Gmeinwieser / Martin Piekar / Lara Rüter - 40. Freiburger Literaturgespräch: Drei Debüts im GesprächTheater im Marienbad
18:0040. Freiburger Literaturgespräch: Kombiticket Debütant*innenball und Comiclesung inkl. DrinkTheater im Marienbad
Dein Termin
19:00Catherine Le Ray „Barbara - von Paris nach Göttingen"Centre Culturel Français Freiburg
19:00Chanson-Lesung I Barbara – von Paris nach GöttingenCentre Culturel Français Freiburg
19:00Historix-Tours: Wächter, Hexen, Tod und Teufel - Stadtführung mit SchauspielerFreiburger Münster

Theater im Marienbad

Das Haus deines Termins
Fr19:00HeimsuchungTheater im Marienbad
Symbolbild
Fr 6.11.18:00DEBÜTANT*INNENBALL: Anja Gmeinwieser / Martin Piekar / Lara Rüter - 40. Freiburger Literaturgespräch: Drei Debüts im GesprächTheater im Marienbad
Fr 6.11.20:30Mia Oberländer: Saloon - 40. Freiburger Literaturgespräch: ComiclesungTheater im Marienbad
So 8.11.16:00Ich, IkarusTheater im Marienbad
Symbolbild
Sa 21.11.20:00Das Gewicht der AmeisenTheater im Marienbad
Symbolbild
So 13.12.16:00Der KofferTheater im Marienbad
Symbolbild

Worum es geht

Anja Gmeinwieser: Wir Königinnen Moderation: Leo Boquoi Drei Bücher, drei Songs, ein Abend! Drei großartige Erstlinge, die große Fragen stellen: Was ist der Mensch, was ist ein Tier? Wer sind meine Nächsten? Welche Sprache sprechen wir? Anja Gmeinwieser eröffnet den Reigen mit ihrer Roadnovel „Wir Königinnen“ (Berlin Verlag, 2026) und einem Handy, das „mit einer übertriebenen Geste vom ersten Gipfel“ der Alpen fliegt. Auf der Flucht vor ihrem allzu normalen Leben trifft die Erzählerin Anna, die einen Schwertransport mit trächtigen Kühen in die Türkei steuert. Aus einem spontanen „Ich fahre mit“ wird eine Annäherung über international bad english und einen zuweilen halluzinierenden Handy-Übersetzer, eine Liebesaffäre zwischen Autobahnen. Aber weil es immer heißer wird im Transporter, die Tiere erkranken und Annas Chef nicht zahlt, auch ein Höllentrip – bis an die EU-Außengrenze, wo Träume und Kühe stranden. „Diese beiden Frauen sind nicht nur Romanfiguren, sie sind Solidarität, Hoffnung, Rebellion“, schreibt die Autorin Mareike Fallwickl über Gmeinwiesers Debüt, das den klassischen Western-Plot des Viehtriebs gegen den Strich bürstet und mit Fragen nach Mutterschaft, Arbeit und Identität verknüpft. Martin Piekar: Vom Fällen eines Stammbaums Moderation: Sonja Karadza Als Martin Piekar beim Bachmann-Wettlesen 2023 Auszüge aus seinem Debütroman „Vom Fällen eines Stammbaums“ (Rowohlt, 2026) vortrug, beeindruckte er mit präziser, poetischer Sprache – und einem lauten, langen Schrei: Der Schrei der Überforderung eines jungen Mannes, der vaterlos mit seiner Mutter in einer engen Zwei-Zimmer-Wohnung aufwächst und sie nach einer Krebsdiagnose bis zu ihrem Tod pflegt. Marcin heißt der junge Mann. In den 1980er Jahren floh seine Mutter mit ihm aus Polen nach Deutschland, arbeitete als Altenpflegerin, kämpfte mit der Sucht. Während Marcin zwischen Videospielen, Nu Metal und Gedichten nach seinem Platz sucht, leben die beiden in einer Nähe zwischen Fürsorge und Abgründen. Mit der Erkrankung der Mutter tritt die Familiengeschichte in ihrer ganzen Wucht zutage: Aus Erinnerungen, Anekdoten und schmerzhaften Erkenntnissen entsteht das Porträt einer deutsch-polnischen Familie, in der Krieg, Migration und soziale Ausgrenzung bis in die Gegenwart hineinwirken. Lara Rüter: Affenliebe Moderation: Katharina Knüppel Am schwarzen Brett las Lara Rüter den Aushang: „Aushilfe in der Primatenforschung gesucht“. Fünf Jahre verbrachte die Lyrikerin im Affenhaus des Leipziger Zoos und verankert dort ihr Nachdenken über Nähe, Verlust, Sehnsucht und Grenzen. Ihr Essay „Affenliebe“ (Hanser, 2026) vermisst die Lücke zwischen den Menschen und ihren nächsten Verwandten, spiegelt im eigentümlichen Sozialverhalten der Tiere persönliche Erfahrungen der Autorin: eine Abtreibung, in deren Vorbereitung sie den politischen Druck davon spürt, was Frauen wollen sollen. Die Suche nach dem leiblichen Vater und die Beziehung zu ihrem „Kuckucksvater“. Entstanden ist ein hochliterarischer, durchläs…

Abend mitnehmen

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